3 Tipps für eine entspanntere Vorweihnachtszeit und die Weihnachtstage.

Entspannt hören:

 

Advent, Advent ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
dann stehen Konflikte wieder vor der Tür.
Wer kennt sie nicht? Die stressige Vorweihnachtszeit und die drei Weihnachtstage.
Von wegen Familienidylle, perfekte Atmosphäre, Frieden und Harmonie, Stille und Einkehr, Liebe und leise rieselt der Schnee…

Weihnachten liegen die Nerven blank.

Am „heiligen Abend“ reicht dann meist schon eine Kleinigkeit um angespannte Nervenkostüme zum platzen zu bringen.
Bemerkung darüber wie ein Weihnachtsbaum auszusehen hat, enttäuschte Gesichter, über die „falschen“ Geschenke oder das misslungene Essen lässt die Situation dann eskalieren.
Der Streit an Weihnachten kommt also keineswegs unverhofft, sondern oft;-)))
Er ist quasi eine Konsequenz einer stressigen Vorweihnachtszeit.

Zu hohe Erwartungen bringen Frust und Enttäuschungen.

Zu hohe Erwartungen, alte Traditionen aber auch die Werbung suggeriert uns eine perfekte Idylle. Das führt dann oft zu Frustrationen und Enttäuschungen.

“Und immer wieder grüßt der vorweihnachtliche Wahnsinn”

Schon Wochen vor dem Fest stehen neben unserem normalen Alltag noch die üblichen Verpflichtungen der Weihnachtsvorbereitungen auf unserer Liste.
Von der Adventsdeko in und ums Haus herum, vom Plätzchen backen über Geschenke kaufen und verpacken, lange Einkaufslisten vorbereiten und Besorgungen erledigen, Karten schreiben und verschicken; Grossputz im Haus und dazwischen jagt noch eine Weihnachtsfeier die nächste.
Der Stresspegel steigt in der Vorweihnachtszeit also erheblich nach oben.

Damit die Weihnachtszeit nicht in Frust und Streit enden, gibt es hier 3 hilfreiche Tipps:

1. Entspannung mal anders.

In der Ruhe liegt die Kraft. Warum nicht einfach mal bewusst die Stille suchen?!
Viele Kirchen bieten in dieser Vorweihnachtszeit, eine „Offene Kirche“ an.

Eintreten in eine mit Kerzen erleuchtete Kirche, selbst vielleicht eine Kerze anzünden, und die Ruhe genießen in dieser oft gar so hektischen und lauten Zeit.
Einfach mal Entschleunigen vom Alltag, sich bewusst rausnehmen, seinen Gedanken frei Lauf lassen und zur Ruhe kommen.

Für mich haben Kirchen schon seit Kindheit an eine besondere Anziehungskraft. Mein Patenonkel restaurierte früher Kirchen und ich mochte diesen besonderen Orte der Stille und der Ruhe. Die Kirche muss man in diesem Zusammenhang auch nicht als eine Institution einer bestimmten Glaubensrichtung sehen, sondern eher als eine „stille Einkehr zu sich selbst“ , eine Art Meditation an einem besonderen Ort.

Probiere es einfach mal aus, ich kann es wirklich empfehlen.

2. Unvollkommen perfekt ist auch vollkommen ok.

Warum muss es immer das perfekte Weihnachtsmenü sein?
Ellenlange Einkaufslisten müssen vorbereitet werden, Großeinkäufe stehen an und vom stundenlangen Vorbereiten in der Küche brauchen wir gar nicht erst zu reden.
Viel Zeit und viel persönlicher Einsatz ist jetzt gefragt.

Entspannung sieht wahrlich anders aus;-))

Also warum nicht dieses Jahr Weihnachten, einfach mal anders das Thema „Weihnachtsmenue“ angehen?! Unvollkommen, aber trotzdem vollkommen ok und am Ende vielleicht sogar noch mehr.

Beziehe deine eingeladenen Gäste mit ein in die Planung des Weihnachtsmenüs.
Überlegt euch gemeinsam, ob ihr etwas zusammen kochen wollt, oder ob jeder seinen Teil zum gemeinschaftlichen Festessen beiträgt.

Gemeinsam statt einsam heißt die Devise und schon hat sich die Einkaufsliste wie von selbst reduziert.

Und den Schuh bezüglich eines missglückten Essens wirst Du Dir auch nicht alleine anziehen müssen. 😉

3. Dankbar sein, für das was man hat.

Die besinnlichste Zeit des Jahres, für die einen Menschen die schönste Zeit, weil sie diese im Kreise ihrer Lieben verbringen, und für die anderen Menschen aber auch gleichzeitig die einsamste Zeit. Menschen die alleine sind, durch einen Verlust oder im Streit sind mit Ihrer Familie, fühlen sich in dieser Zeit besonders einsam und allein.

Also ärgere dich nicht über deine Mitmenschen weil sie deine Erwartungen nicht erfüllen, sondern genieße die Zeit im Kreise deiner Lieben.

Schon Konrad Adenauer gab uns mit auf den Weg:

„Nimm die Menschen wie sie sind, andere gibt es nicht.

Zudem muss es ja nicht immer die liebe Familie sein, mit der man Weihnachten verbringt.
Das können ja durchaus auch die guten Freunde sein, die einem wichtig sind und am Herzen liegen.
Such dir also bewusst aus, mit wem du deine wertvolle Zeit verbringen möchtest.

Übrigens: Alternativ kann man immer noch aus dem ganzen Weihnachtsprogramm flüchten und einen Urlaub buchen;-)
Weihnachten, im Sand unter der Palme ist jedenfalls nicht zu verachten.
(kann ich dir aus Erfahrung sagen;-)

Zum guten Schluss noch mal das wichtigste zusammengefasst:

  • Weniger ist am Ende doch einfach mehr, “Mehr Zeit für Dich”!
  • Verschlanke Deine Todo-Listen!
  • Verzichte dieses Weihnachten doch einfach mal auf 100 % Perfektion, 80 % sind auch vollkommen ok!

Du kannst es nicht jedem recht machen, aber wenn es dir gut geht, hast du schon einen Meilenstein geschafft.

Suche dir regelmäßige Ruheoasen, wo du deine Gedanken schweifen lassen und du dich neu sortieren kannst.

Denn eins ist gewiss, bist du entspannt, wirst du der restlichen Vorweihnachtszeit und den drei Weihnachtstagen entspannt und gelassen entgegensehen oder vielleicht doch unter Palmen liegen;-))

Alles Liebe, Alexandra

“Wer seine innere Mitte gefunden hat, kann im Außen gelassen für sich selbst einstehen.”

P.S. Sollte dir noch eine Idee für ein Weihnachtsgeschenk fehlen und du dich wieder mit dem Gedanken rumträgst, ein „Unnütz-Geschenk“ zu machen, verschenke doch mal etwas ganz anderes: “Gemeinsame ZEIT mit dir.”
Ein wertvolles und besonderes Geschenk, das bestimmt gut ankommt und keine weiteren Regale oder Schränke verstopft ;-))

 

2018-12-07T12:37:49+00:00Dezember 7th, 2018|Allgemein, Blog|0 Kommentare

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