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Macht sich ein Unwohlsein bei dir breit, wenn du an Weihnachten denkst? Viele meiner KundInnen und KlientInnen ging es früher so.
Die meisten hatten vor unserer Zusammenarbeit, familiären Ausnahmezustand, wenn Weihnachten vor der Tür stand. 
Viele kamen in meine Praxis klagten über Bauchschmerzen oder Kopfschmerzen, Unruhe, Ängste, Traurigkeit, Wut, Sorgen darüber was wohl wieder alles passieren könnte, wenn man Weihnachten im Kreise der Familie, Eltern, Geschwistern und Kindern verbringen würde.…

Heute bekomme ich in der Adventszeit von ehemals angstbehafteten KundInnen und KlientInnen viele „Danke schön“ Nachrichten.

Es lohnt sich also unbedingt den eigenen Ängsten auf den Grund zu gehen.

Sorgen wegschieben hilft oft nur einen bestimmten Zeitraum.

Zunächst einmal lassen sich Weihnachten und die damit verbundenen Sorgen und Ängste über die familiäre Zusammenkunft, das ganze Jahr gut ausblenden und wegschieben.
Alles liegt noch in weiter Ferne, warum sich also schon im März unnötig Sorgen machen.

Wehe aber, es wird Herbst!
Spätestens im Supermarkt, wenn dir ständig das adventliche Gebäck der Dominosteine, Spekulatius, Vanillekipferl und anderen Leckereien vor die Füße fallen, dich anblitzen, wirst du daran erinnert, dass das Weihnachtsfest unmittelbar in den Startlöchern steht.

Die Zeit des Wegschiebens hat nun ein Ende. Jetzt heißt es, den Tatsachen ins Auge zu blicken.

Die große Herausforderung das Weihnachtsfest einigermaßen unbeschadet zu überstehen.

Wie schafft man es ein Weihnachtsfest im Kreise der Familie gut zu überleben?
Eine Variante: Nicht hingehen!

Absagen durch erfundene Krankheit. Sich extra für den Weihnachtsdienst einteilen lassen. In den Urlaub fahren.
Sind nur einige Möglichkeiten dem Familienfest zu entkommen.

Ist das eigentliche Problem aber wirklich gelöst, wenn ich nicht hingehe? Wenn ich absage, etwas erfinde oder mich aus dem Staub mache?
Nein, es ist nur verschoben!

Zwischenmenschliche Konflikte bestehen oftmals über lange Jahre hinweg.

Die eigentliche Probleme, Konflikte zwischen den Personen, bestehen meistens schon das ganze Jahr über, oder oftmals noch länger.

An Weihnachten sind es lediglich die besonderen Umstände und die besondere Energie, dass der unbewusst brodelnde Konflikt, sich manchmal explosionsartig wie ein Vulkan entlädt.

Vorangegangen vielleicht erst ein paar kleine spitze Bemerkungen, dann ein etwas aggressiverer Wortwechsel, bis hin zu einem regelmäßigen Schlagabtausch von verletzenden Wörtern und Sätzen.
Leider oftmals mit einer üblen Nebenwirkung bestückt, der anderen Person etwas aus einem Reflex heraus gesagt zu haben, was einem später leid tut.

 „Was gesagt ist, ist gesagt und kann nicht mehr zurück genommen werden.“

Explosionsartige Gefühlsausbrüche, mit Reue und Schuldgefühlen, müssen nicht sein.

Die weihnachtlichen Herausforderungen durch eine Familienaufstellung lösen.

Zum Glück gibt es eine wunderbare Präventionslösung um zwischenmenschlichen Herausforderungen an Weihnachten entspannt und gelassener zu begegnen:
z. B: Ein Perspektivwechsel mit einer Familienaufstellung oder einem Systembrett.

Mit der Aufstellungsarbeit, schauen wir auf die Ursache des eigentlichen Problems:

  • Welche Dynamiken zwischen den einzelnen Personen wirken?
  • Warum die Stimmung jedes Mal wieder aufs Neue an Weihnachten kippt und eskaliert?
  • Welchen veralteten überholten Konditionierungen, Prägungs- und Verhaltensmustern noch immer wirken ?

Wenn man das Familiensystem etwas gründlicher beleuchtet, kommt man den eigenen Verhaltensmustern und Fallen schnell auf die Spur.

Oftmals reichen schon die neuen Erkenntnisse über die Wirkungsweisen der Dynamiken aus, um die überholten Konditionierungen, Denk- und Verhaltensmuster erfolgreich zu durchbrechen, sowie einschränkende Selbstbegrenzungen endlich loszulassen.

Es sind nicht immer die hohen Erwartungen und der Perfektionsanspruch schuld.

Merke dir, nicht immer sind die hohen Erwartungen oder der eigene Perfektionsanspruch für ein katastrophales Weihnachtsfest verantwortlich.

Natürlich schwelgen wir gerne in Illusionen dahin, wie Weihnachten bitte schön zu sein hat:

  • An Weihnachten muss es schneien.
  • Die Weihnachtsdekoration soll toll aussehen. Natürlich noch ein bisschen schöner als im letzten Jahr.
  • Der Baum muss wunderschön sein.
  • Das Essen auf den Punkt.
  • Alle sitzen harmonisch unter dem Weihnachtsbaum und singen Stille Nacht, heilige Nacht.

Dementsprechend werden die Erwartungen und der eigene Perfektionsanspruch schon vorab auf eine sehr hohe Messlatte gelegt.
Sollten dann die Vorstellungen für das heilige Fest nicht wie erwartet eintreffen, ist die Enttäuschung groß und der Stress vorprogrammiert.

Manchmal ist es aber nicht so einfach, alles auf die zu hoch gehängte Messlatte zu schieben.

Vielmehr liegt die Ursache für die Konflikte und der Stress an Weihnachten, eine Etage tiefer, im Unbewussten, verborgen liegen.

  Selbstreflexion-Tipp: Klarheit bekommen.

Wie geht es dir wenn du an Weihnachten denkst?
Blickst du voller Vorfreude auf das Fest der Liebe, oder machst du dir bereits Gedanken, was wohl alles in diesem Jahr, im Kreise der Familie passieren könnte?

     Halte einen Moment inne.

     Atme tief durch.

     Und noch einmal tief durchatmen.

Frage dich jetzt: Was ist es, was dir gerade am meisten Unwohlsein bereitet, wenn du an Weihnachten denkst?

Wie war das in den vergangen Jahren bei dir an Weihnachten?

Waren es wirklich nur die hohen Erwartungen und der Perfektionsanspruch, oder liegt da noch etwas ganz anderes im Argen?
Etwas, was vielleicht schon länger in dir brodelt und geklärt werden möchte?

Schreib dir alles auf was dir so durch den Kopf geht.
Danach mache eine längere Pause.
Später schaust du nochmal in Ruhe über dein Geschriebenes drüber.

    Frage dich nun: Kann ich mir wirklich zu 100 % sich sein, dass es wirklich so wird, wie ich mir bereits in meinem Kopf ausgemalt habe?

    Zum Schluß frage dich: Was könnte mein nächster sinnvoller Schritt sein, um ein harmonisches Fest im Kreise meiner Familie feiern zu können?

Niemand ist eine Insel, wir alle sind systemisch miteinander verbunden.

Du möchtest einen Schritt weiter gehen? Dir Klarheit über die wirklichen Ursache deiner Ängste, Sorgen und komplexen Herausforderungen verschaffen möchtest ?
Es gibt noch einige wenige Aufstellungs-Termine in diesem Jahr. Ich arbeite ganz entspannt und flexibel über das Telefon, egal ob du in Berlin, Hamburg, München, Wien, in der Schweiz wohnst oder wo auch immer du dich gerade befindest?

Hier geht zum Kennenlerngespräch:

Alles hat eine Auswirkung, auch wenn uns das oft nicht bewusst ist. Wenn du dein eigenes Anliegen klärst, hat es immer einen positiven Einfluss auf dein ganzes Umfeld, auf dein ganzes System.

Auch ein kleiner, sanfter Schritt nach vorne, kann der Beginn einer wunderbaren Veränderung sein. 🙂

Hab eine wundervolle und friedliche Adventszeit,

Alexandra Rosit-Hering
Familienaufstellung am Telefon

„Wer seine innere Mitte gefunden hat,
kann im Außen gelassen für sich selbst einstehen.“