Zu sich selbst stehen und Position beziehen können = authentisch leben.

Ich möchte so sein können, wie ich bin! 
Ein brennend aktuelles Thema, nicht nur das meiner Kundinnen und Kunden.
Den meisten von uns geht es doch so: Wir möchten und wollen uns so zeigen können (dürfen), wie wir tatsächlich sind:
Die Person sein können, die uns im tiefsten Inneren ausmacht.
In all unseren Facetten. Mit unserer Fröhlichkeit und Herzenswärme, aber auch mit unseren Ängsten, Traurigkeit, den Zweifeln und den Sorgen.

Ein ständiges hin- und hergerissen sein zwischen „Ich möchte mich so zeigen können, wie ich bin“ und „Ich möchte aber auch von meinem Umfeld gemocht werden.“

Auf der einen Seite, im Einklang mit sich selbst zu leben – auf der anderen Seite, die Wertschätzung und Akzeptanz von den Lieblingsmenschen und der Gesellschaft.

Der hohe Preis für Wertschätzung und Akzeptanz anderer.

Wem allerdings die Meinung seines Umfeldes wichtiger ist, als seine eigenen inneren Werte und Bedürfnisse zu leben, hat auf Dauer ein richtig großes Problem, mit fatalen Folgen.

„Du zahlst mit deinem Leben.“

Keine Angst, ich meine damit nicht, dass du jetzt stirbst, sondern dass du lediglich das Leben der anderen lebst.

Stellen wir das Bild unseres Umfeldes über unser eigenes Selbstbild, leben wir das Leben, was andere von uns erwarten.

Everybody`s Darling sein hat eben seinen Preis.

Bist du bereit diesen Preis zu zahlen?

Um Liebe und Akzeptanz zu bekommen ist die eigene Opferbereitschaft sehr groß.

Wir sind bereit jede Menge Opfer zu bringen, verschiedene Masken aufzusetzen oder in verschiedene Rolle zu schlüpfen, um geliebt und akzeptiert zu werden.

Jeder hat dabei seine ganz eigenen Gründe, warum er eine Rolle einnimmt oder noch in einem Stück mitspielt, dass nicht mehr zu ihm passt.

Na klar, ein zu klein gewordenes oder aus der Mode gekommenes Kleidungsstück, würden wir über kurz oder lang aus unserem Kleiderschrank aussortieren und loslassen. Klingt vollkommen logisch.
Aber eine übernommene und oftmals schon lang getragene Rolle einfach abzulegen, dass ist dagegen schon eine ganz andere Nummer.

Einfach mal so loslassen, wie man sich das selbst wünscht, geht dann eben leider nicht so einfach.

Es gibt verschiedenste Gründe, warum wir noch festhalten, obwohl es nicht gut tut.

Hier mal einige Beispiele aus meiner systematischen Aufstellungsarbeit:

Da war die verheiratete Ehefrau, die seit Jahren an ihrer schlechten Ehe festhielt, obwohl sie selbst zutiefst unglücklich in der Beziehung war und sich ständig innerlich verbiegen musste.
Es war kaum noch für sie auszuhalten, aber sie schaffte es nicht – loszulassen.
Die innere Blockierung war mächtiger, als diese unglückliche Verbindung zu lösen.

Da war die erfolgreiche Karrierefrau, die irgendwann unbewusst die Rolle der Super-Woman eingenommen hatte.
Obwohl sie mittlerweile körperlich und nervlich stark angespannt und erschöpft war, gab sie weiter Vollgas.
Sie kam sich aus ihrer alten Rolle „Ich muss immer das Beste geben“ nicht einfach mal so heraus lösen.

Da war die Frau, die seit fünf Jahren ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann hat.  Obwohl sie sich mittlerweile nach einer liebevollen und respektvollen Partnerschaft auf Augenhöhe sehnte,
ließ sie sich schon seit Jahren von ihrem Geliebten vertrösten. Sie schaffte es nicht von alleine die Affäre zu beenden.
Sie selbst war in einer Familie, mit Alkohol- und Suchtproblemen aufgewachsen. Die Rolle der Abhängigkeit trug sie schon seit ihrer Kindheit.

All diese Frauen harrten in ihren alten überholten Rollen aus, bis wir die Rollen in einem systemischen Aufstellungsprozess sichtbar machten.
Die Lösung suchten, wo noch nie zuvor gesucht wurde: an der Ursache.

Mit neuer Klarheit und einem neuen Bewusstsein konnten sie endlich Muster, die sich nicht mehr gut anfühlten loslassen.

Die innere Diskrepanz ist spürbar und trotzdem machen wir weiter.

Oftmals spüren wir zwar innerlich, dass es sich eigentlich gar nicht rund und stimmig anfühlt, was wir da gerade tun.
Das unsere ausgesprochenen Worte gar nicht mit den von uns gefühlten Gefühlen übereinstimmen.
Eine innere Diskrepanz erleben zwischen dem, was wir sagen und tun, und dem wie wir fühlen und spüren.

Und trotzdem wir tun es weiter! Wir spielen mit, in einem Stück, das schon lange nicht mehr unseres ist.
Auf Dauer macht uns das nicht nur sehr unzufrieden, sondern abhängig und krank:

Wir spielen mit unserem eigenen Leben.

Wir alle sehnen uns nach echten ehrlichen Beziehungen. Nach authentischen Verbindungen, in denen wir uns so zeigen können, wie wir sind.
In denen nicht gemaßregelt oder gewertet wird. 
In denen wir uns öffnen können und auch unsere verletzliche Seite zeigen dürfen, ohne dass uns irgendwann ein Strick daraus gedreht wird.
Wie soll das gehen?

Die Lösung ist eine starke innere Mitte und eine gute Verbindung zu sich selbst.

Eine starke innere Mitte erlaubt es uns, dass wir zu uns selbst stehen und Position beziehen können. Wir ein hohes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen besitzen und eine gute Verbindung zu uns selbst: unserem inneren Kompass.
Manche nennen es auch die innere Weisheit.

Die meistern Menschen scheitern daran authentisch zu leben, weil genau diese Verbindung zu dem inneren Kompass irgendwann auf der Strecke geblieben ist.
Der Zeitpunkt, ab wann die Verbindung getrennt worden ist, kann ganz unterschiedlich sein.

Manchmal entsteht ein ein solcher Cut schon in der frühsten Prägungsphase. Um in der Herkunftsfamilie gut (über) leben zu können, schlüpft das Kind vielleicht in die Rolle „Ich passe mich an, damit es mir gut geht.“

Die ursprünglich tiefe Verbundenheit zu sich selbst wird mit dem Entnehmen der verschiedenen Rollen immer weniger, oder man fühlt sie gar nicht mehr.

Überholte übernommene Rollen sind als komplexe Herausforderungen im Außen sichtbar.

Passen die alten übernommenen Rollen nicht mehr zu unserem heutigen Leben, spiegeln sich diese dann in unserem äußeren Umfeld als Konflikte wieder: Konflikte mit uns selbst oder in Beziehungen zu anderen.
Aber auch als Ballast, Blockaden, Bremsen, Stolpersteine oder Nichterfolge sind sie in unserem Leben spürbar. Auch gesundheitliche Einschränkungen oder ein Burn-Out können Hinweise sein.
Meist geht schon ein langer Leidensweg voraus, bis man so richtig merkt, dass sich Verstrickungen ständig wiederholen und das eigene Leben nicht mehr so richtig zu einem passt.

Zu all den alten übernommenen Rollen kommen noch unsere täglichen Pflichtprogramme, Regeln und Endlos-to-do Listen hinzu.

All diese Dinge haben uns fest im Griff und schaffen es, dass unsere eigenen Bedürfnisse noch mehr in den Hintergrund geraten.

Wir funktionieren, meistens sogar sehr gut, aber das Leben zieht an uns vorbei, wie die Wolken am Himmel, aber ohne das wir noch viel selbst gestalten.

Wir reagieren, statt selbstbestimmt zu agieren.

Minute für Minute, Woche für Woche, Jahr für Jahr,…

Die Kunst ein kreatives und erfülltes Leben zu führen.

Wie geht es dir mit deinem Leben? Lebst du schon ein Leben das deinen Wünschen und Vorstellungen entspricht? Oder beschleicht dich seit einiger Zeit eher das Gefühl dich ständig zu verbiegen oder auf der Stelle zu treten?
Das Leben zieht an dir vorüber, Woche für Woche, Jahr für Jahr? Im Alltagsgeschäft zwischen Pflichtprogrammen und Todo-Listen funktionierst du ganz wunderbar, aber in letzter Zeit fühlst du eine innere Leere und Unzufriedenheit?

Ich möchte dich jetzt einladen, dir selbst wieder ein Stück näher zu kommen. Gleichzeitig deine innere Mitte zu stärken und wieder zu einer kreativen Schöpferin zu werden.
Hast du Lust? Wunderbar.

Es lohnt sich einen Schritt zurück zu gehen und etwas tiefer zu graben, wenn du mit deinem jetzigen Leben nicht mehr so richtig im Einklang bist.

Nimm dir Stift und Papier zur Hand und such dir am besten einen ungestörten Platz aus.

Begeb dich zurück auf die Spuren deiner Kindheit. In der Kindheit gab es viele schöpferische und glückliche Momente in deinem Leben.
Stundenlang konntest du dich mit Begeisterung mit etwas beschäftigen und in einen erfüllten flow Zustand kommen. Garantiert sind auch bei dir ganz viele Schätze solcher begraben. Wetten?

Erinnerst du dich an deine ursprünglichen Träume aus der Kindheit oder deiner Jugendzeit? Im Hinblick auf Partnerschaft, Beruf und das Leben?
Was ist aus all dem geworden? Was ist aus dir geworden?

Lebst du mit Menschen zusammen, die du magst?
Lebst du an einem Ort, den du magst?
Gehst du einem Beruf nach, der dir Freude bereitet?

Was wird passieren, wenn du so weiter machst, wie bisher?

Was hast du zu verlieren, wenn du deine Träume lebst?

All deine Antworten auf diese Fragen, können dir dabei helfen, dir selbst und deinem inneren Kompass, oder deiner inneren Weisheit, wieder ein Stück näher zu kommen.
Du erfährst, wer du währst, wenn du keine Maske aufsetzen oder eine Rolle einnehmen würdest.
Du entdeckst dabei wie du dich dann zeigen würdest.

Ganz authentisch, ehrlich, echt.

Du möchtest gerne noch mehr von deinen wunderbaren Schätzen entdecken und eine starke Verbindung zu deiner inneren Mitte und Weisheit aufbauen?
Egal welchen Ballast du auch aus deiner Vergangenheit bis heute mit dir rumgeschleppst, egal wie komplex dein Leben auch gerade sein mag,  ich zeig dir einen Weg wie du loslässt und das Leben führst, das dir selbst entspricht.
Dein Weg zu einem erfüllten und glücklichen Leben?
Hast du Lust dich auf eine spannende und kreative Reise zu dir selbst zu begeben, wieder zu einer aktiven und selbstbestimmten Architektin deines Lebens zur werden, dann schreibe mir eine Mail unter info@neuaufgestellt.de,
oder geh direkt auf:Kontakt

Wenn du jemand kennst, für den der heutige Beitrag unterstützend sein könnte, dann empfehle ihn doch bitte weiter. Zusammen können wir die Welt ein bisschen friedlicher und freundlicher machen 🙂

Herzlichst,

Alexandra Rosit-Hering

„Wer seine innere Mitte gefunden hat,
kann im Außen gelassen für sich selbst einstehen.“

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