Gefühle können etwas wunderschönes sein. Sie bringen uns Liebe. Freude. Wärme. Glücksgefühle. Zufriedenheit. Geborgenheit. Leichtigkeit. Gelassenheit. Ruhe. Frieden.
All diese Gefühle gehören zu den schönen Emotionen.
Sie stärken uns, bringen Kraft und Energie und von Ihnen lassen wir uns am allerliebsten berühren. Sie bereichern unser Leben. 🙂

Leider gibt es aber auch viele andere Gefühle. Solche, die wir als weniger angenehm empfinden, z. B. (Liebes) Kummer. Angst. Stress. Wut. Trauer. Schmerz. Eifersucht.

Je nachdem in welcher Situation wir uns befinden, oder vor welcher Herausforderung wir gerade stehen, werden wir manchmal sogar regelrecht überflutet oder überrollt, von diesen unangenehmen Gefühlen.

Es scheint, als könnten wir nichts dagegen tun.

Und das fühlt sich gar nicht gut an. Hilflos oder machtlos zu sein.

Ärger, (Liebes) Kummer und Sorgen leichter loslassen können.

Gerne würden wir diese unangenehmen Gefühle loslassen – na klar. Den Ärger, den (Liebes) Kummer und die Sorgen – einfach wieder loslassen können.
In der Theorie klingt das leicht. Aber wie sieht das in der Praxis aus?

Was tun, wenn wir einfach immer wieder überrollt und geschüttelt werden von Kummer, Ängsten oder Sorgen:

  • Vielleicht weil wir vor nicht allzu langer Zeit von unserem Partner verlassen worden sind, und es immer noch so verdammt schmerzhaft ist, an ihn zu denken.
  • Vielleicht weil ein Konflikt in unserer Partnerschaft nicht gelöst ist.
  • Vielleicht weil unsere finanzielle Belastung durch eine ungewisse Zukunft so hoch ist und wir auch keine Idee haben, wie es weiter gehen soll.
  • Ein Streit in der Familie nicht bereinigt ist.
  • Vielleicht sind wir unglücklich, einsam, weil wir uns eine liebevolle Beziehung auf Augenhöhe wünschen, aber immer nur an die falschen Männer geraten.

Gefangen im eigenen Gedankenkarussell.

Wie auch immer unsere momentane Herausforderung vielleicht gerade aussehen mag, oft ist es so, dass sich unsere Gedanken und die damit verbundenen Gefühle leider nicht einfach auf Knopfdruck abstellen lassen.

Solange wir eifrig rumwuseln. Beschäftigt sind mit unserem Job, To-do Listen abarbeiten oder anderen Alltagspflichtprogrammen nachzukommen, sind wir gut abgelenkt und gelangen weniger in einen Gedankenstrudel unseres Problems.

Sind aber all unsere anstehenden Aufgaben und Alltagspflichten erledigt, unser Körper und Geist kommen zur Ruhe, sind wir schneller in unserem eigenen Gedankenkarussell gefangen, als uns vielleicht lieb ist.

Am Anfang ein kleiner unschuldiger Gedanke, am Ende ein großes Gedankenszenario.

Was zunächst vielleicht mal als kleiner Gedanke in unserem Kopf begonnen hat, kann sich plötzlich als richtiges Gedankenszenario entwickeln.
Unser Stimmungsbarometer fällt nach unten, unser Stresspegel steigt nach oben und ein Ausgang aus dem Gedankenstrudel ist nicht in Sicht.

Nachts wenn alles schläft, es still und leise um uns herum ist, kann es besonders schlimm sein.
Plötzliches Erwachen, unsere Gedanken beginnen zu kreisen und wir können einfach nicht abschalten.
Ein ruhiges wieder ein- oder durchschlafen ist oftmals nicht mehr möglich.
Dementsprechend fällt der nächste Tag meistens aus.

Gereiztheit, Ungeduld und Anspannung stehen auf der Tagesordnung.

Unterdrückte Gefühle finden immer ein Ventil, um deine Aufmerksamkeit zu bekommen.

Gefühle wegzudrücken ist leider keine nachhaltige Lösung. Unterdrückte Gefühle, suchen sich ein anderes Ventil, um unsere Aufmerksamkeit zu bekommen. Vielleicht spüren wir körperliche Symptome, wie z. B.: Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Herzrasen, Gewichtsverlust, Gewichtszunahme, Schweißausbrüche, Zittern…

Ständiger Kummer, Sorgen oder Ängste bedeuten Stress sowohl für unser seelisches und körperliches Wohlbefinden.
Stress für unser Immunsystem und unsere Gesundheit.

Gefühle sind keine Krankheit. Gefühle wollen gefühlt werden.

Um wieder in ein Gleichgewicht zu finden und unser Wohlbefinden zu steigern, ist es also gut, unsere Gefühle zu fühlen und nicht abzuspalten, oder wegzudrücken.

Damit wir nicht ständig aufs Neue den lieben langen Tag, zu den unmöglichsten Zeiten, von unseren Gefühlsschwankungen heimgesucht und überrollt werden, oder nachts vielleicht sogar vor Kummer und Problemen vom Schlafen abgehalten werden, kann dir diese Übung in Achtsamkeit helfen, wieder zur Heldin deiner eigenen Gefühlswelt zu werden.

Achtsamkeits-Übung: Emotionen kontrollieren.

Wie du wieder zur Heldin deiner Gefühlswelt wirst und lernst deine Gefühle zu kontrollieren.

Richte dir einmal täglich zu einer bestimmten Uhrzeit deine persönliche Sprechstunde ein.
Lade all deine Emotionen, die dich gerade im Moment besonders herausfordern oder immer wieder überwältigen zu dieser persönlichen Sprechstunde ein.
Während dieser Sprechzeit dürfen all deine Gefühle hochkommen und sich zeigen.
All das, was dich beschäftigt, ausbremst oder stresst.

Begrenze die Sprechstunde auf eine bestimmte Zeit!

Schau welche Zeit sich für dich stimmig anfühlt. Vielleicht möchtest du eine Stunde dafür einplanen, oder mit einer halben Stunde beginnen.

In dieser festgelegten Zeit, die du täglich wiederholst, darfst du weinen, du darfst wütend sein, dich ängstigen, jammern, eifersüchtig sein, oder was auch immer gerade gefühlt werden will.

Fühle einmal ganz bewusst, was gerade zu fühlen ist.

Du kannst dir vorstellen, wie deine Gefühle, Gäste sind. Diese hast für bestimmte Zeit bei dir eingeladen. Du widmest Ihnen jetzt die volle Aufmerksamkeit, die einem Gast gebührt.

Wenn der Wecker klingelt, oder du selber merkst, dass es dir nach einer Weile zu viel wird mit deinen Gästen, verabschiedest du sie wieder.
Danke Ihnen für Ihren Besuch und verabschiede sie mit den Worten: „Für heute ist es genug! Eure Zeit ist um.“

Stell dir bildlich vor, wie du „deine Gäste“ zur Tür begleitest, verabschiedest – und loslässt.

Sollten dich diese Gefühle noch einmal an diesem Tag aufsuchen wollen, obwohl du deine Übung schon gemacht hast, sagst du zu deinen Gästen:
„Sorry, heute ist die Sprechstunde vorbei. Morgen gerne wieder.“

Zum Schluß falte deine Hände vor deiner Brust und schließe für einen Moment die Augen. Atme ein paar Mal tief ein und aus.

Beende die Übung, mit einem inneren Mantra: Ich bin in Frieden.

Mit dieser kraftvollen achtsamen Übung, kannst du zukünftig deine Emotionen wieder selber regulieren und kontrollieren.
Du wirst wieder handlungsfähig und mit jedem Mal, wo du deine persönliche Sprechstunde beendet hast, wirst du dich stärker und kraftvoller fühlen.

Jeder Tag ist ein Geschenk.

Wie ist das bei dir, wenn du morgens deine Augen aufschlägst? Freust du dich darauf, was der neue Tag alles bringen mag oder funktionierst du eigentlich nur noch?
Fühlst dich innerlich leer und unzufrieden?

Wenn du dir dann ein anderes Leben wünscht, bist du vielleicht irgendwann in einer Lebensphase einfach in alten Verhaltensmustern von Mangel und Unzufriedenheit hängen geblieben. Schleppst noch unbewusste Prägungen und auferlegte Strukturen aus deiner Vergangenheit mit dir rum, obwohl sie deinem heutigen ICH gar nicht mehr entsprechen.
Vielleicht trägst du aber noch unbewusste Muster deiner Ahnen in dir weiter, die dich heute an einem erfüllten und glücklichen Leben hindern?

Die gute Nachricht ist, egal wie herausfordernd dein Leben bis jetzt auch war, du kannst all diese alten, antrainierten, einschränkenden Muster und Strukturen wieder lösen:

Der Schlüssel zu deinem Glück und Wohlbefinden liegt in dir.

Wünscht du dir eine intensive 1:1 Unterstützung bei einer aktuellen Krise oder einer komplexen Herausforderung?
Ganz entspannt per Telefon, egal wo auch immer du gerade wohnst. Zusammen können wir deine negativen Verkoppelungen in deinen Beziehungssystemen näher beleuchten und so verändern, dass du zukünftig auf sanfte Weise endlich JA zu dir selbst sagen kannst.