Falls du dich schon länger fragst, wo dein Glück geblieben ist, du dich immer wieder ausgebremst fühlst, einen Schritt vor und drei zurück gehst oder innerlich ständig getrieben und gleichzeitig erschöpft bist – dann lass uns gemeinsam schauen, wie du deinen ganz persönlichen Weg findest in diesem Spiel des Lebens. Einen Weg, der wirklich zu dir passt. Stimmig. Ehrlich. Echt.

Macht dich dein Leben noch glücklich? Falls du dich schon länger fragst, wo dein Glück geblieben ist, du dich immer wieder ausgebremst fühlst, einen Schritt vor und drei zurück gehst oder innerlich ständig getrieben und gleichzeitig erschöpft bist – dann findest du in diesem Beitrag vielleicht ein paar hilfreiche Impulse, wie du deinen Weg findest.
Einen Weg, der wirklich zu dir passt, stimmig, authentisch, echt  – und wie du gleichzeitig entspannter mit dir selbst und anderen Menschen sein kannst.

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Mehr Gelassenheit, Leichtigkeit und innere Ruhe.

Neulich war ich mal wieder mit Freunden vier Stunden zum Kartenspielen verabredet. 
Karten spielen ist eines meiner Hobbys. Ich mag es sehr – zum einen, weil ich es spannend finde, immer wieder verschiedenste Wege im Spiel selbst zu entdecken.
Zum anderen mag ich aber auch diesen Zustand während des Spiels.

Das sind die Momente, in denen es in meinem Vieldenker-Hirn 🧠 ein wenig ruhiger wird.

Lärm und Dringlichkeit tritt mehr und mehr in den Hintergund – Gelassenheit, Leichtigkeit und innere Ruhe kommt zum Vorschein.

Der Moment vollkommener Präsenz.

Diese Momente vollkommener Präsenz kennen wir auch als eine Art Flow-Zustand – wo wir komplett in den Moment abtauchen und alles andere nebensächlich wird.
Manchmal vergessen wir dabei sogar zu essen oder zu trinken, weil wir so vertieft sind.

Dem einen gelingt das vielleicht gut beim Spielen.
 Der Nächste taucht komplett beim Fotografieren ab, beim Vögel beobachten, Kochen, Musizieren, Meditieren, kreativ sein, Sport machen, Wandern, Gärtnern oder am Meer sitzen und die Wellen beobachten …

Jeder hat seine ganz persönlichen Vorlieben und das kann sich übrigens auch verändern – nichts davon ist in Stein gemeißelt.

Vielleicht kennst du solche Momente auch, wo du vollkommen im flow bist, oder du erinnerst dich jetzt gerade wieder daran.

Und falls nicht: Schau mal in deine Kindheit.
 Womit konntest du dich stundenlang beschäftigen, so das du Zeit und Raum vergessen hast?

Viele Wege führen zum Ziel – aber du hast deinen Weg

Kommen wir nun zum zweiten Teil, den ich spannend finde…

In einer der Spielrunden sah es zunächst ganz danach aus, als würde ich verlieren.
Jedes Mal, wenn ich eine Karte zog – natürlich in der Hoffnung: „Jetzt komme ich raus!“ – passte es wieder nicht.
Aber irgendwann kam dann doch mein Glück.
Ich kam raus, legte meine Mindestanzahl ab und konzentrierte mich dann auf die Karten der anderen Mitspieler.
Ich legte an, nahm weg, bildete neue Kombinationen und spielte weiter.

Für einen Moment dachte ich sogar, ich könnte das Spiel vielleicht schon beenden, aber egal, wie ich es drehte – es blieb immer eine Karte übrig.

Die anderen schauten mich nach jedem meiner Spielzüge immer ganz komisch an und meinten hinterher:
 „Du hättest doch längst fertig sein können!“  Ich überlegte, aber ich sah den Weg einfach nicht.

Alle Wege, die ich mir zuvor überlegt hatte, funktionierten plötzlich nicht mehr, denn die anderen Spieler hatten inzwischen ihre eigenen Züge gemacht und dadurch sah wieder alles anders aus als ich endlich dran kam.
Das Spiel ging noch ganze drei Runden weiter, bis ich plötzlich den Weg sah und das Spiel beenden konnte.

Interessanterweise aber nicht so, wie meine Mitspieler dachten.

Es war ein völlig anderer Weg – und doch führte er zum gleichen Ziel.
Es war nicht ihr Weg.
Es war mein Weg.

Nach dem Spiel sagte einer der Mitspieler:
 „Wenn du an dieser Stelle diese eine Karte gespielt hättest, wärst du längst fertig gewesen.“

Und ich dachte:
 Ja, das kann gut sein. Vielleicht gab es diese Möglichkeit tatsächlich, aber wenn ich diesen Weg in dem Moment nicht sehen kann, dann ist er mir eben auch nicht möglich. Punkt.

Genau darin steckt etwas Wichtiges fürs Leben

Genau in dieser Situation steckt etwas Wesentliches und kann so hilfreich sein, in unserem alltäglichen Leben und in unseren Beziehungen.
Denn wie oft sehen wir etwas für andere Menschen?

Wir glauben zu wissen:

    • welchen Weg jemand gehen sollte
    • wo die Lösung liegt
    • was die richtige Entscheidung wäre

Und oft denken wir sogar, dass es nur diesen einen Weg gibt.

Aber was, wenn das gar nicht stimmt?

Bei diesem Spiel hat sich jedenfalls herausgestellt, dass ich eben nicht den Weg gegangen bin, den die anderen im Kopf hatten.
Ich habe das Pferd quasi von hinten aufgezäumt. 😄 Und trotzdem bin ich ans Ziel gekommen.

Viele Wege führen nach Rom, ist nicht nur eine schöne Metapher – sondern wirklich wahr.

Es gibt viele Wege, die zum Ziel führen.
Und jeder hat seinen eigenen.

Wir betrachten die Welt durch unsere eigenen Filter

Wir alle nehmen die Welt, unsere Herausforderungen, Probleme und Beziehungen immer durch unsere eigenen Filter wahr – von Moment zu Moment.

Jemand, der nicht in unseren Schuhen steckt und nicht erlebt hat, was wir erlebt haben, kann nicht exakt durch unseren Filter auf unser Leben schauen.

Das ist schlicht weg nicht möglich.

Sobald uns das wirklich bewusst wird, können wir oft wieder etwas mehr loslassen und innerlich aufatmen.

Ja, es gibt viele Wege.
Aber: 
Mein Weg ist mein Weg.
Und dein Weg ist deiner.

Nichts davon ist aber automatisch besser oder schlechter.

Wenn Grübeln uns festhält

Manchmal können wir die Lösung einfach nicht sehen, weil sie für uns noch verdeckt ist.

Weil wir so sehr mit unserem Problem verhaftet sind.
 Noch mehr analysieren, noch mehr grübeln, noch mehr überlegen wie wir denn nun endlich zur Lösung kommen.

Sind wir zu nah dran, ist der Blickwinkel möglicherweise eingeschränkt.

Und oft hilft uns die ganze Grübelei gar nicht weiter – außer, dass sie mühsam und anstrengend ist und gefühlt schon die Rauchschwaden aus unseren Köpfen aufsteigen. 😄
Und manchmal kommt noch obendrauf vor lauter Denken körperliches Schmerzen. Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Verspannungen, Magen- Darm Unwohlsein, oder innere Unruhe dazu.

Sind wir komplett mit unseren Gedanken und Problemen identifiziert, erscheint uns das ganze Leben mitunter einfach nur noch schwer und super anstrengend.

Gibt es einen anderen Weg?

Definitiv ja.

Eine Möglichkeit ist : Einfach mal rauszoomen.

Das Problem aus einer anderen Perspektive betrachten. Über den Tellerrrand hinauschauen.

Du kannst dir zum Beispiel vorstellen, du stehst auf einem Leuchtturm und siehst das Problem weit entfernt vor dir.

Erst einmal ankommen.
 Ein paar tiefe Atemzüge nehmen.
 Wieder mehr in den Körper kommen.

Und dann vom Leuchtturm aus, (aus der Distanz) das Problem mit etwas Abstand betrachten.

Nicht sofort lösen müssen, sondern erst einmal schauen:
Was taucht auf?

Manchmal hilft es auch ganz praktisch, vom eigenen Stuhl aufzustehen und sich auf einen anderen Platz zu setzen. Auch das ist eine Variante um die Perspektive zu wechseln.

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten,
Abstand zum eigenen Denken zu gewinnen.

Der Schlüssel der Selbstregulation

Stehen wir uns mit unseren Gedanken selbst im Wege, drehen wir uns in einem Kreis und glauben all die lieben Gedanken die den ganzen Tag auf uns einströmen (die Wissenschaft spricht von 60.000 – 80.000 pro Tag).

Sind wir in diesem Hamsterrad bzw. Gedankenkarussell gefangen, dann ist in diesen Momenten wenig Platz für frische neue Ideen.

Oft entsteht sogar noch obendrauf bei dem ganzen analysieren und durchgrübeln, Pro und Contra Listen erstellen ein komplettes verzerrtes Selbstbild. Eines was kritisch und wenig freundlich uns selbst gegenüber ist.
Und manchmal tauchen danach noch plötzlich irgendwelche alten Überzeugungen auf:
Ich bin schuld, oder die anderen sind schuld. Ich bin noch nicht gut genug. Ich bin noch nicht perfekt genug. Ich müsste anders sein, dann …
die anderen müssten anders sein, …
Mein Leben müsste anders sein. Mit mir stimmt irgendwas nicht. Ich kapiere es einfach nicht….

Vielleicht kennst du solche Gedanken und Überzeugungen, wenn du im Grübelmodus gefangen bist.
Alles wenig hilfreich um unsere Situation zu verbessern, aber wenn wir drin sind, sind wir für den Moment drin.

Sobald wir jedoch innerlich etwas Abstand gewonnen haben – uns quasi wieder selbst regulieren, sehen wir wieder klarer.
Kommen die Gedanken wieder ins fließen, fühlt sich alles gleich weniger mühsam und anstrengend an.
Ist der Fluss blockiert kommt nichts durch. Sind wir aber in diesem Fluss – öffnen wir uns automatisch wieder für neue Blickwinkel.
Und neue Wege und Lösungsmöglichkeiten können auftauchen.

Zum Abschluss möchte ich dich gerne nochmal daran erinnern:

Denk immer daran, viele Wege führen nach Rom – und du gehst deinen.

Das war’s für heute. Vielleicht war genau der richtige Impuls für dich dabei, den du heute gebraucht hast – deinen Weg zu gehen.

Bist du noch glücklich?
Wenn du das Gefühl hast, dass dein Leben eigentlich viel zu kostbar ist, um weiterhin

  • dich anzupassen und es allen recht zu machen,
  • dich von alten Mustern ausbremsen oder antreiben zu lassen,
  • oder im Moment nicht weißt, wie du mit einer Situation am besten umgehen soll

dann lass uns gemeinsam schauen, wie du dich innerlich neu ausrichten kannst.

Für ein Leben, das dich wirklich berührt, nährt, inspiriert und erfüllt.
Ein Leben, in dem du mit mehr Klarheit, Vertrauen und Leichtigkeit deinen eigenen Weg gehst – ehrlich, echt und stimmig mit dir.

Glücklicher und entspannter zu leben ist möglich – auch für dich. 🌿

Ich arbeite ganz unkompliziert online oder telefonisch – und auf Wunsch auch in einem persönlichen VIP Retreat.

Wenn du spürst, dass es Zeit ist, den ersten Schritt zu gehen, dann buch dir hier dein unverbindliches Klarheitsgespräch mit mir. Ich freu mich auf dich!

Alexandra Rosit-Hering Neuausrichtungsmentorin für mehr Klarheit & innere Balance im Leben