
Entspannt hören:)
Lieber lesen:
Sitzt du auch immer wieder zwischen den Stühlen?
Eigentlich spürst du ein klares Nein –
und doch sagst du Ja.
Nicht, weil du es willst,
sondern weil Erwartungen, Beziehungen und alte Muster stärker ziehen.
Was dabei oft übersehen wird:
Das Entscheidende wirkt hinter den Kulissen.
Vielleicht kennst du das…Du hast gerade entdeckt, wie gut es dir tut, dir selbst etwas Gutes zu tun, z. B. in Ruhe zu kochen, Sport zu treiben, zu lesen, was auch immer – wären da nur nicht ständig die Telefonate oder Textnachrichten, die dich laufend unterbrechen.
Antwortest du gleich, oder später?
Vielleicht ertappst du dich immer wieder dabei,
dass du in bestimmten Beziehungskonstellationen zwischen den Stühlen sitzt – Ja sagst, obwohl du eigentlich gerade mit was anderem beschäftigt bist und ein Nein spürst.
Vielleicht ist es dir auch gar nicht richtig bewusst –
aber es fühlt sich einfach nur immer wieder kompliziert an, für dich selbst einzustehen.
Gerade in unserer Welt, die schneller, dichter und komplexer geworden ist, verlieren viele genau hier den Überblick und damit die Verbindung zu sich selbst. Man spürt dauerhaften Stress, innere Unruhe, Getriebensein oder Anspannung – ohne jedoch genau benennen zu können, woher das eigentlich kommt.
Das Offensichtliche liegt oft unter der Oberfläche
Ich kenne das auch nur allzu gut von früher. Dazu muss ich etwas ausholen, weil das Offensichtliche für mich damals völlig verdeckt war – quasi unter der Oberfläche verborgen.
Es sah immer so aus, als wäre ich ein vielbeschäftigter Mensch, der einfach keine Zeit hat.
Zum Beispiel, wenn es ums Essen ging. Ich hatte wenig Ahnung von guten Lebensmitteln und es musste immer schnell gehen.
Also gab es oft ein Brötchen oder ähnliches auf die Hand. Heute kennt man das auch als die „to go Variante“, die sich vielbeschäftige Menschen gerne einverleiben.;-)
Ich erinnere mich noch an meine Zeit als Filialleiterin im Blumenladen, wo fast täglich irgendwelche belegten Brötchen vom Metzger oder süße Teilchen vom Bäcker inmitten zwischen den Blumen auf dem Bindetisch lagen.
War mal kurz Luft, zwischen Vorbereitung und Kundenverkehr, Aufträgen, Bestellungen, Dekorationen, Buchhaltung, Personalplanung, neue Konzepte erstellen, wichtige Besprechungen und und und …
biss man mal eben in was auch immer Essbares da so rumlag. Dazu gab es viel Kaffee.
Richtige Mittagspause dafür war keine Zeit. Und am Abend war man einfach zu erschöpft und müde, um noch frisch zu kochen.
Also kamen Tiefkühlprodukte wie Dr. Oetker Pizza und Co oft zum Einsatz, was man sich vor dem Fernseher oder beim lesen schnell reinschaufelte.
Danach fiel man erschöpft ins Bett – und am nächsten Morgen ging das gleiche Prozedere wieder von vorne los.
Ich hatte damals vier Kleidergrößen mehr als heute, was bei einer Körpergröße von knapp 1,60 m schon einiges an Kilos ist, dass man täglich mit sich herumschleppt. Ich fühlte mich nicht wirklich wohl, hatte aber auch keine Ahnung, was hinter den Kulissen ablief, oder was ich gegen meine Unzufriedenheit tun konnte.
Ausserdem hatte ich ja auch gar keine Zeit, um mich damit auseinanderzusetzen.;-)
Wenn der Körper oder das Leben irgendwann stoppt
Wenn ich mir das heute so vorstelle – bei all dem Stress, der auf mich einwirkte – ist es eigentlich kein Wunder, dass mein Körper irgendwann komplett streikte. Ich habe es wirklich übertrieben.
Gezwungenermaßen musste ich mein Leben ändern – und bin wirklich erstaunt, wie anders es heute aussieht.
Zu Hause, nehme ich mir die Zeit mit frischen Zutaten zum kochen und zu genießen.
Bei auswärtigen Terminen versuche ich, unverarbeitete Lebensmittel zu nehmen, weil ich weiß, dass mein Körper diese besser verdauen kann. Ich habe eine größere Wertschätzung bekommen, für das, was auf meinem Teller liegt und wie es produziert wird. Gleichzeitig haben sich meine Geschmacksknospen durch achtsameres essen erweitert.
Trotz Terminen, richte ich mir bewusst freie Zeitfenster ein.
Rückblickend sehe ich für mich klar 🔎: „Ich habe keine Zeit“ ist oftmals nur eine Ausrede – tatsächlich hat man einfach nur andere Prioritäten. Das kann eine bewusste Entscheidung sein, oft aber einfach was erlerntes.
So wie bei mir. Schließlich sah es bei mir auch wirklich so aus – keine Zeit zu haben.
Bei all dem, was da den lieben langen Tag so auf mich wartete – all die wichtigen Dinge, die alle, am besten noch gleichzeitig erledigt werden wollten.
Und wenn mal nichts war, quasi Leerlauf, fand man garantiert noch etwas Wichtiges zum tun. Alles super wichtig – und damit war man selbst ja auch so super wichtig. Stille – nichts tun, ausruhen, einfach mal genießen – fühlte sich komisch an.
Gelernt hatte ich Überzeugungen und Konditinierungen, wie:
„Es gibt immer was zu tun.“
„Ohne Fleiß kein Preis.“
„Ausruhen ist was für Faule.“
„Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.“
„Ich muss alles alleine schaffen.“
„Nur wenn ich leiste, werde ich geliebt.“
Vielleicht kennst du einen dieser Glaubenssätze, oder sind es andere, die dich immer wieder antreiben und stressen?
Es lohnt sich einen Blick hinter zu Kulissen zu werfen – und zu schauen, ob einstige Konditonierungen heute überhaupt noch stimmen!
Zwischen Selbstaufgabe und Dauerstress – alte Glaubenssätze bestimmen unser Handeln, oft unbewusst.
Das Everybodys Darling-Dilemma
Defacto war ich damals ein „Everybody`s Darling sein müssen“ – bekannt auch als People Pleaser.
Lächeln und Ja sagen, auch wenn es eigentlich nicht geht.
Irgendwie wird’s schon gehen …
Aber irgendwann ging es nicht mehr!
Wenn du nur 10 Stunden zur Verfügung hast, kannst du nicht 12 Stunden reinpacken – auch wenn du noch so drückst und quetschst.
Es ist unmöglich. Etwas leidet immer (die Qualität der Arbeit, Beziehungen – oder man selbst).
Ich habe irgendwann gefrustet festgestellt, dass ich mehr als 60 Stunden in der Woche arbeitete – mein Leben voll war, aber ich innerlich leer. Um die Leere nicht zu fühlen, stopfte ich unkontrolliert ungesundes Zeugs in mich hinein.
Es war klar, so kann es nicht weitergehen, aber wie es anderes gehen könnte…Keine Ahnung 🤷🏽♀️.
Ich war in einem Hamsterrad ohne Ausgang gefangen – bis plötzlich nichts mehr ging. Mein Körper reagierte so stark, dass der einst geliebte Job, meine wichtigste Säule wegfiel – und ich mich komplett neu erfinden und neu aufstellen musste.
Ein langwieriger Prozess – aber einer, der sich wirklich gelohnt hat! 😊
Wenn der Job als Hauptquelle für das eigene Selbstwertgefühl dient und wegbricht,
entsteht oft eine tiefe Krise – aber auch eine Chance für einen Neuanfang.
Leichter leben lernen
Wir müssen nicht warten, bis etwas von Außen uns zwingt, damit wir selbst in die Veränderung kommen.
Es geht auch leichter und mit weniger Drama!
Wie ? Indem man anfängt, sich selbst einmal Raum und Zeit zu geben und Lust hat sich selbst zu begegnen.
Wir befinden uns hier alle im Spiel des Lebens. Keiner kennt die Spielregeln so ganz genau, aber was wäre, wenn es nicht darum geht, äußerlich erfolgreich zu sein, sondern viel Wichtiger ist sich innerlich erfüllt zu fühlen? Mehr Zufriedenheit. Mehr Freude. Mehr Wohlsein. Innere Ruhe. Dankbarkeit. Verbundenheit. Tag für Tag.
Falls du gerade an einem Wendepunkt in deinem Leben stehst stehst, oder dich immer wieder zwischen den Stühlen wiederfindest, könnten dir die nachfolgenden Fragen bei deiner Selbstreflexion helfen.
- Wie geht es dir damit, gut für dich selbst zu sorgen?
- Fällt es dir leicht, auch mal Nein zu anderen zu sagen, ohne ins Grübeln zu geraten, was der andere jetzt denkt und ob du nicht einfach hättest Ja sagen können?
- Zweifelst du öfter nach einem Nein, mit Scham- und Schuldgefühlen, ob du richtig gehandelt hast?
- Oder traust du dich erst gar nicht, Nein zu deinem Gegenüber zu sagen – und hast immer wieder das Gefühl, zwischen den Stühlen zu sitzen?
Es ist nicht ein „ich“ oder „die anderen“, es nicht ein entweder „Selbstfürsorge“ oder „Harmonie“, sondern es ist möglich, beides in Einklang zu bringen. ⚖️
Mentoring-Erfolg: Schritt für Schritt zu mehr Leichtigkeit
Eine liebe Kundin berichtete mir kürzlich nach unserem Mentoring, wie sehr sich ihr Leben in Leichtigkeit verändert hat. Die Beziehungen entspannter wurden – und das, ohne dass sich ihr Umfeld ändern musste. Nur durch ihr neue innere Haltung sich selbst gegenüber – änderte sich alles.
Früher nahm sie ständig Rücksicht auf die Wünsche der anderen, nach dem Motto: „Sind die anderen glücklich, bin ich es auch.“
Das führte allerdings nicht zu Glück, sondern zu innerer Erschöpfung und Frust.
Im Mentoringprozess ging es für sie nicht nur darum, zu verstehen, welche alten Überzeugungen und Konditionierungen noch bei ihr im Hintergrund wirkten – sondern sie bekam auch kleine Aufgaben, um ganz pragmatisch ins Tun zu kommen.
Zunächst fiel es ihr schwer die alten Gewohnheiten abzulegen und neue neuronale Bahnen zu etablieren, aber sie blieb dran. Schritt für Schritt und spielerisch.
Wenn sie Ruhe brauchte, nahm sie sie sich.
Wenn jemand fragte, „Kannst du das mal eben machen?“, reagierte sie erst nach kurzem Innehalten – manchmal mit einem Ja, manchmal mit einem Nein. Manchmal ertappte sie sich auch dabei, wie sie gewohnheitsmäßig und reaktiv wieder zu schnell Ja gesagt hatte. Aber sie lernte auch das zu korrigieren.
Mit der Zeit wurde es immer leichter liebevoll für sich selbst einzustehen.
Selbstwirksamkeit und kleine Schritte – führen zu mehr innerer Balance, weniger Stress und einem erfüllteren Leben.
Wenn du das Steuer deines Lebens wieder selbst übernehmen willst
Wenn du beim Lesen vielleicht gespürt hast, dass das Leben eigentlich viel zu kostbar ist, um weiterhin:
-
- ein „People-Pleaser“ oder „everybody`s darling“ zu sein
- dich von alten Konditionierungen immer noch ausbremsen, klein halten, oder antreiben zu lassen
Oder dir gerade die Orientierung und innere Klarheit fehlt,
wie du mit einer aktuellen Herausforderung am besten umgehen kannst –
dann lass uns zusammen schauen, wie auch du dich innerlich wieder neu aufstellen kannst: Für ein Leben, das dich wirklich berührt, nährt, inspiriert und erfüllt.
Ein Leben, in dem du mit mehr Vertrauen, innerer Klarheit und Leichtigkeit deinen eigenen Weg gehen kannst – authentisch, ehrlich, echt.
Glücklicher und entspannter zu leben ist möglich – auch für dich. 🌿
Ich arbeite übrigens ganz umkompliziert telefonisch oder online, oder verabreden uns zu einem speziellen VIP Retreat – und freue mich dich persönlich kennenzulernen und mit dir zu sprechen.
Bist du bereit, den ersten Schritt zu gehen? Dann buch dir hier ein unverbindliches Klarheitsgespräch mit mir.

Alexandra Rosit-Hering Neuausrichtungsmentorin für mehr Klarheit & innere Balance im Leben
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