leichter leben - endlich zur Ruhe kommen und sie sich selbst wieder entdecken

In diesem Beitrag geht es um innere Rastlosigkeit – und darüber, warum sie oft genau dann am lautesten wird, wenn endlich alles still ist.
 Ich teile die Geschichte einer meiner Kundinnen – und vielleicht erkennst du auch dich darin wieder.
 Du erfährst, was hinter innerer Leere stecken kann, warum man sich trotz Erfolg im Außen oft so abgeschnitten fühlt – und was wirklich helfen kann, wieder mehr bei sich selbst anzukommen.

Entspannt hören:)

Rastlosigkeit, wenn man die Füße nicht still halten kann und zur Ruhe kommt – trotz Auszeit

Kennst du das…du hast dir eine Auszeit genommen. Bist du irgendwohin ausgeflogen – vielleicht für ein paar Tage abgetaucht, um einfach mal rausgekommen aus dem Alltag. Die Seele baumeln zu lassen.
Kein Termindruck, keine Verpflichtungen, kein To-do`s. 
Nur du!
Endlich mal du und Ruhe. Dacht­est du jedenfalls…

Gedankenlärm – Non Stop.

Doch kaum angekommen, umgeben von Stille – wurde es laut in dir.
Und zwar lauter als je zuvor….Gedanken sausten hin und her, wie eine wilde Affenbande.
To-do`s tauchten plötzlich auf, Zweifel, Unsicherheit, Fragen, Erinnerungen – nichts sortiert, alles durcheinandergeflogen.
Und statt innerer Klarheit war am Ende nur Überforderung und Erschöpfung von all dem Gedankenlärm.

Hält dein kluger Kopf dich auch gerne davon ab, das Leben so richtig in vollen Zügen zu genießen?

So ging es einer meiner Kundinnen, die sich sogar extra in ein Kloster eingemietet hatte.
Ihr Plan Ruhe, Rückzug, keine Termine – endlich mal abschalten.
 Sie hatte ein Artikel über eine erholsame Auszeit im Kloster gelesen und fand die Idee klang ziemlich gut und vor allem logisch.
So logisch, dass man in dieser Umgebung hinter den Klostermauern noch besser zur Ruhe findet und wieder ins Gleichgewicht kommt und sich unsortierte Gedanken klären.
Doch was in der Auszeit passierte, war jedoch das Gegenteil.
Durch die Stille, hörte sie den Lärm in ihrem Kopf noch lauter.
 Ihre Rastlosigkeit und Untriebigkeit krallte sich noch fester.
Und plötzlich kam ein Gedanke zu Tage:
 „Ich weiß gar nicht so richtig, wie ich mit mir allein sein soll. Und was mir wirklich Freude bereitet.“

einige Tage später nach ihrer Rückkehr aus dem Kloster, saß sie bei mir im Coaching– völlig unter Strom, aber gleichzeitig mental erschöpft und zerissen.

Sie hatte nichts falsch gemacht. Im Gegenteil: Sie war erfolgreich, organisiert, souverän. Selbstständig, kompetent, klar in ihrer Kommunikation. Sie führte Mitarbeiter, wusste genau, wie man Ziele erreichte, aber sie etwas Wichtiges hatte sie bei dem ganzen Trubel vergessen: Wie man wirklich ein gutes Leben lebt. Wie man glücklicher ist, sich innerlich wohlfühlt, von Herzen inspirierte und erfüllte Zeiten erlebt und genussvolle Momente erfährt.
Und als sie so darüber nachdachte und ganz ehrlich mit sich selbst wurde, musste sie sich eingestehen: Sie hatte es auch nie wirklich gelernt, gut für sich selbst zu sorgen.

Das Dilemma von Stark, im Service sein und Funktionieren.

Das ist oft das Dilemma, wenn man stark ist, stets für andere da bist und ständig funktioniert – dann verlernt man irgendwann, (falls man es überhaupt je gelernt hat) wie es sich anfühlt, bei sich selbst zu sein.

Versuchst man dann im Außen, wie z. B. im Kloster oder an einem anderen Ort, bei sich selbst anzukommen und innere Ruhe und Frieden zu spüren, bleibt oft nur eines zurück: Gedankenlärm und zwar ganz viel davon.

Mentale Dauererschöpfung laugt aus und macht krank.

Meine Kundin war so müde. Nicht nur körperlich, sondern richtig innerlich ausgelaugt, 
durch ihr  jahrelanges im Service sein für andere und für ein Leben, das von Außen betrachtet richtig super aussah, aber sich eben für sie, in ihrem Inneren nicht mehr richtig und gut anfühlte.

Wenn sie mal die Füße still hielt und das Nichts spürte, dann war ihr das irgendwie unangenehm. Sogar manchmal ein bisschen unheimlich, diese Leere.

Innere Zerissenheit, wenn man nicht versteht, was hinter den Kulissen passiert.

Vielleicht kennst du dieses Gefühl ja auch….

💡 Du bist müde, ohne genau sagen zu können, wovon eigentlich.
💡 Du wünschst dir Ruhe – aber wenn es still wird, übermannt dich eine innere Unruhe und Untriebigkeit.
💡 Du willst Zeit für dich – aber sobald du sie hast, weißt du nicht so richtig, was du damit anfangen willst.
💡 Du brauchst Struktur – aber tief in dir sehnst du dich nach mehr Leichtigkeit, Gelassenheit, mehr Freude und mehr Lebendigkeit. Nach einem Leben, das sich weniger wie ein Pflichtprogramm anfühlt.
💡 Du bist oft umgeben von Menschen, aber in dir drin fühlt sich irgendwie alles leer an.
💡 Du bist voller Rastlosigkeit und Untriebigkeit, die dich immer wieder antreibt Vollgas zu geben, obwohl der Akku schon lange auf Reserve läuft.

Vielleicht fragst du dich sogar manchmal „Was stimmt eigentlich nicht mit mir?“
Die Antwort: Mit dir ist alles in Ordnung. Du bist vollkommen okay. Vollkommen perfekt.
Aber du hast dich vielleicht auf deinem Weg verloren.
Nicht auf einen Schlag – sondern Stück für Stück, 
in all den Rollen, in all den Aufgaben, in all den Erwartungen der anderen, im ständigen Dasein für andere und dem gleichzeitigen Fehlen von echter wohlwollender Aufmerksamkeit für dich selbst.

Du hast dir wahrscheinlich irgendwann ein System aufgebaut – nicht bewusst, nicht geplant –
aber eines, das dich durch dein Leben trägt: Das System 
leistungsstark, logisch und organisiert zu sein.
Du bist wirklich gut darin zu funktionieren und Dinge umzusetzen.
Doch in letzter Zeit spürst du immer mehr:

Nur funktionieren macht noch nicht lebendig.

Wenn die alten Konditionierungen noch unbewusst wirken.

Was du heute vielleicht als Stress oder Überforderung wahrnimmst, 
ist oft etwas anderes.
 Etwas viel Tieferes.
Oft sind es veralte Prägungen, überholte Muster, Überzeugungen und Konditionierungen, die noch immer wirken –
 auch wenn die Spielregeln längst nicht mehr zu dir passen.

Womöglich denkst du: „Ich brauche einfach nur ein paar Tage Ruhe.“, aber wenn du ehrlich bist, spürst du:
Es sitzt tiefer und es lässt sich nicht mit einem Wellnesswochenende lösen.

Das, was dich wirklich erschöpft, ist nicht dein Alltag.

Sondern das ständige innere Ausrichten: an Anforderungen, an Bildern, an Erwartungen – die du längst nicht mehr hinterfragst. Die du jeden Tag gewohnheitsmäßig erfüllst, ohne darüber bewusst nachzudenken.

Wenn ich mit Menschen zusammen arbeite, tauchen oft solche alten überholten Muster, Glaubenssätze und Konditionierungen auf,
 die nicht unbedingt laut sind – aber trotzdem die ganze Zeit im Hintergrund wirken, wie ein unsichtbares Betriebssystem eines Computers.
Genau deshalb fühlt sich das eigene Leben oft nicht wirklich wie das eigene Leben an.

Der Blick hinter in die unsichtbaren Betriebssysteme bringt neue Klarheit.

Schauen wir uns im Coachingprozess die unsichtbaren Betriebssysteme – die im Hintergrund wirken – einmal genauer an, indem wir einen Blick hinter die Kulissen werfen, kommen die ganzen Verstrickungen und Verknüpfungen zum Vorschein.

Durchs Bewusstmachen, erlangt man neue Erkenntnisse. Es entsteht innere Klarheit und ein echter Perspektivwechsel ist möglich.

Vielleicht erkennst du dich auch in dem ein oder anderen Muster wieder?
Das könnte sowas sein, wie:

🔸 Du glaubst, du bist nur wertvoll, wenn du funktionierst.
Das heißt, du bist früh zu einer verlässlichen Person geworden. Zu einer Starken.
 Du wirst gebraucht und geschätzt – aber kaum einer fragt: „Wie geht es dir eigentlich?“

🔸 Du glaubst, dass du erst genießen darfst, wenn alles erledigt ist.
Und weil natürlich nie alles fertig ist, verschiebst du deine Wünsche und Träume ständig auf „danach“ auf oder auf „irgendwann“.

🔸 Du hast Angst, dass in der Stille alles zusammenbricht.
Also bleibst du natürlich in Bewegung – und zwar nicht, weil du willst, sondern weil du Angst hast, dass du dich sonst verlierst, oder die Kontrolle über dein Leben verlierst.

🔸 Du fühlst dich verantwortlich für die Emotionen anderer.
Und merkst kaum, wie sehr dich das von dir selbst entfernt.

🔸 Du glaubst, du musst zuerst wissen, was du willst – bevor du überhaupt fühlen darfst.
Also suchst du. Du suchst im Außen, dabei wartet die Antwort längst in dir – 
unter all dem Gedankenlärm.

Hast du dich in dem ein oder anderen Muster wiedererkannt, oder es hat dich berührt, nicht nur im Kopf, sondern körperlich spürbar, dann ist das wahrscheinlich kein Zufall –
sondern ein Liebesbrief von deinem mentalen System: Ein Hinweis, dass du bereit bist,
 nicht länger von dir selbst wegzurennen, sondern langsam zu dir zurückzukommen darfst.

Eine kleine Weisheitsgeschichte
Eine Schüler fragte ihren Lehrer: 
„Was ist der schwierigste Weg im Leben?“
Der Lehrer antwortete: 
„Der, der dich zu dir selbst zurückführt.“
„Und wie erkenne ich, dass ich auf diesem Weg bin?“ fragte die Schülerin
Und der Lehrer antwortete: 
„Wenn es still wird – und du das erste Mal ehrlich spürst, was du so lange übergangen hast.“

Bei sich selbst zu sein ist kein Ort, wo man hinkommen muss. Es ist der Moment, in dem du aufhörst, dich selbst zu verlassen.

Herzlichst grüßt dich, Alexandra Rosit-Hering Neuausrichtungsmentorin für mehr Klarheit & innere Balance im Leben

….
Wenn du spürst, dass genau das jetzt dran ist – 
dich nicht länger im Kreis zu drehen, sondern einen klaren Blick hinter deine eigenen Kulissen zu werfen – und ehrlich hinzuschauen, 
was dich zurückhält und was in dir längst weiter will, dann lass uns zusammen sprechen. In einem Klarheitsgespräch können wir gemeinsam schauen, was dich jetzt noch daran hindert ein Leben zu leben, was wirklich dir entspricht und dich von Herzen inspiriert und von innen heraus erfüllt.
Wir treffen uns ganz entspannt online oder telefonisch –
 wo auch immer du gerade bist. 
Unkompliziert, persönlich, echt. Ich freu mich auf dich.