
Beitrag entspannt hören:)
In diesem Beitrag erfährst du, wie du dein Nervensystem beruhigst, innere Ruhe findest, wieder Klarheit gewinnst und damit eben auch wieder leichter und gelassener durch dein Leben navigieren kannst. Entspannter leben ist möglich, auch in einer Welt die nicht mehr still steht.
Innere Unruhe, zu viele Gedanken und ein Kopf, der nicht abschalten kann?
Ich sitze hier gerade auf einer Bank inmitten der Natur. Die Sonne scheint mir ins Gesicht und wärmt mich, auch wenn es noch frisch ist.
Der Frühling steht kurz vor der Tür.
Die Vögel zwitschern und trällern schon in den schönsten Tönen wild umher. Langsam erwachen die Farben in der Natur. Hier und da sieht man schon den ein oder anderen Krokus und die Schneeglöckchen aufleuchten.
Nach dem langen Winter merke ich, wie gut es tut, einfach nur hier zu sitzen und nichts zu tun. Wie ein Aufatmen und Ankommen bei mir selbst.
Dieses Nichtstun ist uns manchmal so fremd geworden in unserer Leistungsgesellschaft –
in einer schnelllebigen, reizüberfluteten und unübersichtlichen Zeit.
Wenn innere Unruhe dich ständig antreibt, dein Kopf nicht zur Ruhe kommt und du dich immer wieder zwischen To-dos, Pflichtprogrammen und Sorgen verlierst, dann weißt du ja, wie schwer es manchmal sein kann, Klarheit zu finden und ein gutes Leben zu führen.
Um dem Wandel der Zeit voller Hoffnung, Zuversicht und mit einer guten inneren Balance zu begegnen – lohnt es sich ein bisschen mehr „Slow down“ zu machen (auf deutsch den Moment verlangsamen, verzögern, bremsen).
Innere Unruhe im Alltag meistern
Jeden Tag bekommen wir mit, wie man sich noch mehr optimiert, besser wird, produktiver ist und und und…
Ich kenne das von mir auch. Plötzlich geht es ganz schnell, sich in diesem Hamsterrad von Optimierung zu verlieren.
Den ganzen Tag wichtig von A nach B hin und her zu hetzen – um dann am Abend völlig erschöpft aber innerlich leer auf dem Sofa herumzuvegetieren.
Was es nicht alles zu tun gibt. All diese To-do-Listen, Anfragen und Pflichtprogramme abzuarbeiten, die manchmal gefühlt länger sind als uns an diesem Tag an Zeit zur Verfügung steht.
Aber damit noch nicht genug, selbst in der Nacht sind wir noch beschäftigt, um nach Lösungen zu suchen.🤯
Tag für Tag, das gleiche Spiel.
Und sitzt mal einmal drin – kommt man nur schwer wieder raus.
Schnell sind wir in einem Gewohnheitsmodus gefangen und es sieht ja auch so verdammt echt aus. So real, als hätten wir gar keine andere Wahl, als dieses Spiel genau so weiterzuspielen.
Aber es gibt sie – diese Wahlmöglichkeit! Sie ist da. Wir können sie nur nicht sehen, wenn der Kopf permanent voll und aufgewühlt ist. Dann gleicht unser Blick, eher einer aufgewühlten Schneekugel. Von Klarheit keine Spur.
Ich finde es gibt etwas ganz Essenzielles, das man sich wirklich immer mal bewusst machen darf – auch wenn wir uns nicht so gerne mit dem Thema Tod beschäftigen: Er wird uns leider nicht erspart bleiben.
Unsere Lebenszeit ist nun mal die einzige Ressource, die wir haben – und sie ist begrenzt.
Das Datum, wann unser Leben vorbei ist, wissen wir nicht – zum Glück.
Wobei, vielleicht wäre genau das ja manchmal sogar augenöffnend, damit wir die Dinge, die uns wirklich wichtig sind, nicht ständig auf später und irgendwann verschieben.
Lust auf eine kleine gedankliche Reflexion?
Eine Einladung um mit dir selbst ins Gespräch zu kommen und die richtigen Antworten zu finden:
Weißt du schon was dir persönlich wichtig ist im Leben – jenseits aller Todo`s und Pflichtprogramme dieser Leben. Kennst du schon deine inneren Bedürfnisse? Deine Werte? Deine Sehnsüchte? Deine Wünsche und Ziele?
Wenn das innere System überlastet ist
Manchmal habe ich in meiner Arbeit mit Menschen zu tun, die es gar nicht anders kennen gelernt haben, als dieses „Getriebensein Gefühl“.
Es hat nichts per se mit dem Wandel der Zeit zu tun – sondern man lebt noch unbewusst in überholten Mustern der eigenen Prägungsfamilie, oder gesellschaftlichen Konditionierungen.
Und es ist so nachvollziehbar, dass man sich eben dann noch mehr innerlich getrieben fühlt irgendetwas etwas tun zu müssen, denn der eigene Wert (das eigene Selbstwertgefühl) steht und fällt mit der eigenen Leistung.
Hängt unser Selbstwert davon ab, wie erfolgreich und fleißig wir sind, müssen wir uns auch nicht wundern, wenn wir irgendwann einmal ausbrennen.
Genau das ist oft der Grund, warum wir permanent auf der Überholspur fahren und noch mehr Gas zu geben – obwohl der Akku schon lange leer ist.
Noch mehr Arbeiten. Noch mehr leisten. Noch mehr tun und geben – all das um Anerkennung und Wertschätzung von anderen zu bekommen, damit wir uns gut fühlen können.
Dieses Spiel geht solange, bis irgendwann vielleicht einmal leise, aber entscheidende Fragen auftauchen:
Ich leiste viel – also bin ich wer?
Ja, aber wer bin ich denn dann?
Bin ich erst wertvoll – wenn ich leiste oder etwas tue?
Stimmt das wirklich …
Wer bin ich denn, wenn ich nichts leiste, nichts tue?
Bin ich dann nicht wertvoll – oder weniger wertvoll?
Es ist spannend, dort einmal genauer hinzuschauen, sozusagen hinter die Kulissen, was es mit dem eigenen Selbstwertgefühl auf sich hat.
Ist es nicht besser, sich lieber selbst das geben zu können, was man sich ständig im Außen von seinem Umfeld ersehnst oder erhofft?
Und sind wir mal ehrlich, wie oft haben wir auf etwas gehofft und dann kam die Enttäuschung, weil unsere Erwartungen nicht erfüllt worden sind.
Eine Welt, die nicht mehr stillsteht
Als wäre dieser innere Druck, den man sich selbst macht nicht schon genug, leben wir gleichzeitig gerade noch in einer Welt, die immer schneller und komplexer wird.
Eine Welt voller Informationen, voller Möglichkeiten und Anforderungen.
Unser System versucht Schritt zu halten, doch irgendwann ist einfach zu viel gleichzeitig offen.
Vielleicht kennst du das auch von deinem Computer?
Wenn du alle möglichen Tabs geöffnet hast und plötzlich gar nichts mehr geht.
Die Maschine streikt, auch wenn du noch so wild auf der Tastatur herumdrückst.
Zunächst wunderst du dich vielleicht und denkst noch: Was ist denn jetzt schon wieder los? Warum funktioniert das denn nicht?
Am Ende stellt sich heraus, dass man einfach mal das ganze System herunterfahren musste, bevor man wieder neu starten konnte.
So einfach. So simpel.
So wie beim Computer ist es bei uns nicht anders.
Ist unser System völlig überfordert, mit zu viel Informationen und Input, fühlen wir Druck, Stress, Dringlichkeit, Unklarheit und Sorge.
Unser Gehirn ist nicht gemacht für diese Schnelligkeit und permanente Reizüberflutung – für all das, was im Außen unkontrolliert auf uns einprasselt.
Dazu kommt noch, vieles von dem, was uns jahrzehntelang Sicherheit im Außen gegeben und Bestand hatte, gibt es so nicht mehr.
Die Welt ist nicht mehr die, die sie einmal war
und sie verändert sich so rasant schnell,
dass man kaum noch hinterherkommt.
Zeit für einen bwussten Stopp
Wenn ich mich mal wieder selbst verliere (weil ich schließlich auch Mensch bin ;-) hin und her springe, alle möglichen To-dos abarbeite, mein Kalender voll ist – übervoll – ich mich aber innerlich zerissen, leer und unerfüllt fühle und mir gerade der feste Boden unter den Füßen fehlt – dann wird es Zeit: einen bewussten Stopp zu machen.
Die Finger für einen Augenblick von allem zu lassen, was gerade super wichtig erscheint.
Die Füße vom Gas zu nehmen und einen Gang zurück schalten.
Mir hilft es, meinen Geist wieder zur Ruhe zu bringen, indem ich meine Schuhe anziehe und einfach laufen gehe.
Es ist befreiend und erholsam, wenn sich der laute Lärm und das Durcheinander im Kopf wieder beruhigt.
Die Unruhe und Dringlichkeit wieder verschwindet und ich dann endlich wieder klarer sehe, was wirklich als nächstes ansteht.
Das Laufen erinnert mich auch immer wieder daran:
Es geht nur Schritt für Schritt.
Ich bin zwar der Denker, aber nicht meine Gedanken – all diese verrückten Gedanken, die ständig hin und her switchen.
Daher muss ich auch nicht jedem Gedanken folgen und auch nicht alles immer sofort erledigen, selbst wenn es noch so super wichtig erscheint, oder ich es weghaben will.
Mir hilft es, mich immer wieder zu fragen – gerade bei Entscheidungen: Bringt mich das näher an mein Ziel was ich gerade tue, oder eher weiter davon weg?
Nicht falsch verstehen – mir geht es nicht darum, Arbeit oder To-do-Listen zu verteufeln.
Im Gegenteil! Ich mag es zu arbeiten und ich bin ein Freund von Listen und Strategien, aber nur wenn sie das Leben erleichtern und Freude an der Arbeit ermöglichen.
Es geht nicht um mehr – sondern um das richtige Maß
Mir geht es eher darum, dort hinzudeuten, wo es einfach zu viel wird.
Wenn der Krug voll ist, ist er voll. Punkt.
Dann passt nichts mehr hinein!
Schütte ich mehr Wasser hinein, läuft er über.
Logisch, oder?
Es ist so simpel – aber leider vergessen wir es oft.
Es geht also nicht um die Arbeit an sich, sondern um das Wie und das Was.
Was steht gerade an – und wie möchte ich diese Arbeit erledigen?
Natürlich muss nicht jede Arbeit muss per se Freude machen. Ich denke, jeder von uns hat die eine oder andere Tätigkeit, die nicht gerade auf der Beliebtheitsskala ganz oben steht.
Aber es macht einen Unterschied, welche Herangehensweise ich habe.
Mache ich meine Arbeit mit mehr Gelassenheit und Neutralität oder mit Anstrengung und Druck?
Wir spüren es, wo wir gerade sind: Spüren wir Enge, oder Weite? Ist es leicht oder schwer?
Was hilft dir bei innerer Unruhe zurück in die Ruhe?
Wenn bei dir alle Tabs offen sind, die innere Unruhe dich antreibt – du durch den Wind bist, schnell, hektisch, gereizt reagierst– dich verlierst in To-do-Listen, in Anfragen oder vielleicht auch in Beziehungskonflikten …
Alles wird gefühlt irgendwie schlimmer und schlimmer.
Alles ist blöd, die anderen sind blöd, du bist blöd, die Welt ist blöd …
Was könnte dir dabei helfen, wieder in einen ruhigeren Geist zurückzufinden?
Vielleicht ist es:
-
- eine kleine Runde um den Block zu gehen
- einfach mal tief durchatmen
- laut Musik hören und tanzen
- bewusst eine Tasse Tee trinken
- aus dem Fenster zu schauen und die Wolken zu beobachten
Schau, was dir hilft – und mach mehr davon.
So wechselst du die Perspektive und bringst dadurch wieder mehr Klarheit, innere Ruhe, Frieden und Freude in dein Leben.
Was mein Nervensystem kurzfristig immer wieder entspannter werden lässt (wenn ich keine Zeit habe), ist zum Beispiel auch die Kurz-Langatmung:
Ich atme 4 Sekunden ein, und 8 Sekunden aus.
4 ein – 8 aus.
Oder wenn ich um mich herum schaue und Dinge bewusst aufzähle, die ich gerade sehe, höre, fühle, rieche oder schmecke.
Sich auf die Sinne zu konzentrieren, bringt uns raus aus dem Kopf und wieder zurück in die Präsenz.
Zurück in den gegenwärtigen Augenblick.
Manchmal braucht es gar nicht viel – nur einen bewussten Moment innehalten.
Einmal tief durchzuatmen, um sich wieder neu zu sortieren und die Kompassnadel wieder neu auszurichten.
Wann hast du dir das letzte Mal bewusst einen Moment Ruhe gegönnt oder geschenkt?
Vielleicht ist genau jetzt der richtige Moment dafür, bevor du jetzt wieder in deinen Alltag einsteigst.
Wenn du das Steuer deines Lebens wieder selbst übernehmen willst
Wenn du beim Lesen vielleicht gespürt hast, dass das Leben eigentlich viel zu kostbar ist, um weiterhin:
-
- ein „People-Pleaser“ oder „everybody`s darling“ zu sein
- dich von alten Konditionierungen immer noch ausbremsen, klein halten, oder antreiben zu lassen
Oder dir gerade die Orientierung und innere Klarheit fehlt,
wie du mit einer aktuellen Herausforderung am besten umgehen kannst –
dann lass uns zusammen schauen, wie auch du dich innerlich wieder neu aufstellen kannst: Für ein Leben, das dich wirklich berührt, nährt, inspiriert und erfüllt.
Ein Leben, in dem du mit mehr Vertrauen, innerer Klarheit und Leichtigkeit deinen eigenen Weg gehen kannst – authentisch, ehrlich, echt.
Glücklicher und entspannter zu leben ist möglich – auch für dich. 🌿
Ich arbeite übrigens ganz umkompliziert telefonisch oder online, oder verabreden uns zu einem speziellen VIP Retreat – und freue mich dich persönlich kennenzulernen und mit dir zu sprechen.
Bist du bereit, den ersten Schritt zu gehen? Dann buch dir hier ein unverbindliches Klarheitsgespräch mit mir.

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