Entspannt hören:)
Lieber lesen:
Kennst du das …manchmal ist es wie verhext.
Man ist hin- und hergerissen und weiß einfach nicht, was die richtige Entscheidung ist.
Neulich kam eine liebe Kundin genau mit dieser Entscheidungsfrage zu mir:
Soll ich den Kontakt abbrechen – oder soll ich nicht?
Schwierige Beziehungskonstellationen können zermürbend sein
Schon länger gab es Konflikte mit der Schwiegerfamilie.
Konflikte, die längst Auswirkungen auf ihre eigene Familie hatten.
Immer wieder geriet sie mit ihrem Partner aneinander, aber auch die Kinder bekamen die stressige Stimmung mit. All das war nicht wirklich schön.
Eigentlich würde sie gerne den Kontakt abbrechen, aber so leicht ist es dann doch nicht.
Dieses ständige Grübeln – soll man oder lieber nicht – ist auf Dauer mühsam, anstrengend und zermürbend. Vor allem, wenn man mit logischem Denken einfach nicht weiterkommt und sich nur im Kreis dreht.
Eines war für meine Kundin völlig klar: So wie es in der letzten Zeit gelaufen war, sollte es nicht weitergehen.
Diese ewigen Familienzusammenkünfte, bei denen man sich immer wieder zwingt hinzugehen, sich unwohl fühlt, oder gar fehl am Platz –
und innerlich schon zu Beginn darauf wartet, dass das Zusammentreffen hoffentlich bald wieder vorbei ist.
Nach außen merkt man wahrscheinlich nichts, aber innen fühlt es sich falsch an. Wie wenn die Chemie nicht stimmt. Wie in der Siesta im Süden, wenn man vor den verschlossenen Rollläden der Geschäfte steht. Ein Gefühl von, nicht wirklich willkommen zu sein.
Warum halten wir das so lange aus?
Und dann kam die Frage: Warum ertrage ich diese Situation eigentlich schon so lange? Warum zwinge ich mich immer wieder mitzugehen?
Zu den Feiern, zu Treffen, manchmal sogar zu gemeinsamen Urlauben –
trotz dem Gefühl, nicht wirklich akzeptiert zu sein, wie ich bin?
Man weiß es doch besser, aber warum macht man es trotzdem?
Vielleicht ist die Antwort ganz simpel und weniger kompliziert, als wir denken: Hoffnung.
Da ist diese innere Hoffnung, das sich doch etwas ändert!
Die Hoffnung, das der andere sein Verhalten verändert.
Denn im tiefsten Inneren sehnen wir uns alle nach dem Gleichen:
Wir Menschen wollen geliebt und akzeptiert werden,
genauso wie wir sind.
Und dann gibt es da noch die Konditionierungen
Aber auch unsere Konditionierungen spielen eine nicht unerhebliche Rolle bei dem Ganzen.
Wie sind wir aufgewachsen, welche Menschen haben uns als erstes geprägt, oder vielleicht auch später?
Was haben unsere Eltern uns mitgegeben? Wussten sie schon, wie man für sich selbst und seine Bedürfnisse einsteht – oder wussten sie es vielleicht auch nicht besser und haben uns unschuldigerweise genau das weitergegeben?
Viele Menschen, die das erste Mal zu mir kommen, haben nie wirklich gelernt sich selbst wichtig zu nehmen und dann passiert eben genau das, dass wir uns permanent wie ein Fähnchen im Wind nach den Bedürfnissen der anderen richten.
Ja sagen, obwohl es sich nicht stimmig anfühlt und so irgendwann zu einem ungewollten „Everybody’s Darling sein müssen“ werden.
Die gute Nachricht, das ist nicht tragisch! Es ist kein Problem, wir können jederzeit wieder lernen, wie man für sich selbst einsteht und trotzdem entspannt in unseren Beziehungen sein.
Kontaktabbruch – ja oder nein?
Gibt es denn nun eine ultimative Antwort, wenn man vor einer Entscheidungsfrage steht?
Bezieht man alle mit ein, oder schaut man erstmal bei sich selbst?
Ich denke, ein jeder muss eine Entscheidung finden, hinter der er wirklich steht.
Eine Entscheidung, die sich wirklich stimmig anfühlt. Ehrlich. Echt. Authentisch.
Bevor man jedoch impulsartig und reaktiv aus einer Emotion heraus entscheidet und es später bereut, macht es Sinn, erstmal bei sich selbst anzufangen.
Ganz pragmatisch gesehen, gibt es aber noch etwas Hilfreiches zu wissen:
Treffe keine wichtigen Entscheidungen,
wenn du müde und gereizt bist, hungrig, gelangweilt oder euphorisch.
Das klingt vielleicht banal, aber eine Entscheidung braucht genügend Energie und Blutzucker. Und in einem neutralen Zustand (wenn unser Nervensystem entspannt ist) treffen wir einfach bessere Entscheidungen.
Der Blick hinter die Kulissen oder unter die Oberfläche
Wenn das Wort „eigentlich“ oder „aber“ auftaucht, wird es immer spannend. Dann lohnt es sich, hinter die Kulissen zu schauen.
Denn mit unserem logischen Verstand analysieren wir meist nur das Offensichtliche, aber darunter liegt eben noch mehr. Etwas Unsichtbares.
Wie bei einem Eisberg, oder bei einem Baum, wo man die Wurzeln nicht sieht.
Fakt ist, treffen wir eine Entscheidung, hinter der wir nicht wirklich stehen, kommen garantiert Zweifel, Unsicherheit und Grübeln zurück und bringt uns in das nächste Gedankenkarussell.
Angst, Konsequenzen und Gedankenkonstrukte
Was bedeutet dieses „eigentlich“ – „aber“ nun?
Vielleicht steckt eine Angst dahinter, vor der möglichen Konsequenz.
Manchmal ist sie uns schon bewusst, manchmal eben auch noch unbewusst.
Letztendlich hat aber jede Entscheidung eine Konsequenz.
Egal ob wir uns für etwas entscheiden, dagegen entscheiden oder gar nicht entscheiden.
Welche konkreten Auswirkungen das Ganze aber wirklich haben wird –
das wissen wir nicht!
Wir wissen nie, was im anderen Menschen wirklich vorgeht.
Was wir gerade denken, ist immer nur unsere eigene Wahrnehmung in diesem Moment.
Vergangenheit und Zukunft sind Gedankenkonstrukte.
Interpretationen aus unserem Erinnerungsarchiv, oder das Ausmalen von Zukunftsszenarien.
Ist das die Wahrheit?
Nein!
Macht es dann Sinn, permanent im Kreis zu grübeln? Wohl eher nicht.
Unsere selbstbestimmtes Handeln beginnt da, wo wir uns selbst fragen: Was wünsche ich mir eigentlich?
Es könnte auch ganz anders sein
Oft sagen wir, wenn ich das mache, dann passiert bestimmt das. Aber stimmt das wirklich? Wer sagt, dass es genau so eintritt, wie wir es befürchten?
Und was wäre, wenn uns vielleicht nur gewohntes negatives Denken im Weg steht?
Ich wette auch du hast schon erlebt, dass viele Dinge gut ausgegangen sind, obwohl du etwas ganz anderes erwartet hattest.
Frauen, Care-Arbeit und chronische Erschöpfung
Frauen leisten in Deutschland weiterhin deutlich mehr unbezahlte Carearbeit. Sich kümmern um alles mögliche und gut für andere sorgen. Diese permanente Doppelbelastung zwischen Job und Alltagspflichtprogrammen führt oft zu einem verminderten Wohlbefinden und manchmal zu chronischer Erschöpfung. Die Rollenbilder sind leider noch immer bei den meisten von uns tief verankert. Besonders auch bei Paaren mit Kindern ist der Unterschied noch deutlich spürbar.
Richten wir unser Fokus jedoch nur aufs Außen, dass es zum Beispiel die Politik richten muss – kann es sein, dass wir schnell müde und resigniert sind.
Es gibt einen besseren Weg, den wir selbst in der Hand haben, wenn wir anfangen uns selbst den Wert zu geben, den wir verdient haben und uns selbst endlich wichtig nehmen. Veränderung beginnt innen.
Der erste Schritt lautet also Selbst- Fürsorge. Also, erst die eigene Maske aufsetzen – bevor man anderen hilft.
Das Leben ist zu kostbar für faule Kompromisse
Ja, das Leben bedeutet manchmal Kompromisse! Manchmal auch öfter. Aber ist es nicht viel zu kostbar,
um ständig faule Kompromisse zu machen?
Faule Kompromisse sind die,
bei denen du dich jedes Mal ein kleines Stück verlierst.
Bei denen du lächelst –
aber innerlich eng wirst.
Bei denen du zwar funktionierst –
aber nicht mehr fühlst.
Ein voller Terminkalender – aber eine innere Leere.
Ein gesunder Kompromiss fühlt sich ruhig an – ein fauler Kompromiss schwer.
Die meisten Menschen, die zu mir kommen, sind nicht erschöpft, weil das Leben zu viel ist – sondern weil sie viel zu lange Dinge mitgetragen haben, die sich nicht mehr richtig angefühlt haben.
Nichts ist in Stein gemeißelt
Im Coaching erkannte meine Kundin nicht nur die Dynamiken ihrer stressigen Beziehungen und ihre alten nicht mehr dienlichen Überzeugungen,
sondern ihr fiel auch eine Last vom Herzen, weil sie wirklich verstand:
Nichts ist in Stein gemeißelt.
Ein Kontaktabbruch muss gar nicht für immer sein, sondern kann wie eine Auszeit oder ein Urlaub verlängert oder verkürzt werden.
Alan Watts formulierte es so:
„Du bist nicht verpflichtet, dieselbe Person zu sein wie vor einem Jahr, einem Monat oder 15 Minuten.
Du hast das Recht, dich weiterzuentwickeln. Ohne Entschuldigung.“
Was für ein Perspektivwechsel, darin liegt eine große Freiheit. Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen, wir können uns von Moment zu Moment entscheiden, wer wir sein wollen.
In diesem Sinne: „Glücklicher leben ist möglich für jeden, auch für dich!
Wenn du das Steuer deines Lebens wieder selbst übernehmen willst
Wenn du beim Lesen vielleicht gespürt hast, dass das Leben eigentlich viel zu kostbar ist, um weiterhin:
-
- ein „People-Pleaser“ oder „everybody`s darling“ zu sein
- dich von alten Konditionierungen immer noch ausbremsen, klein halten, oder antreiben zu lassen
Oder dir gerade die Orientierung und innere Klarheit fehlt,
wie du mit einer aktuellen Herausforderung am besten umgehen kannst –
dann lass uns zusammen schauen, wie auch du dich innerlich wieder neu aufstellen kannst: Für ein Leben, das dich wirklich berührt, nährt, inspiriert und erfüllt.
Ein Leben, in dem du mit mehr Vertrauen, innerer Klarheit und Leichtigkeit deinen eigenen Weg gehen kannst – authentisch, ehrlich, echt.
Glücklicher und entspannter zu leben ist möglich – auch für dich. 🌿
Ich arbeite übrigens ganz umkompliziert telefonisch oder online, oder verabreden uns zu einem speziellen VIP Retreat – und freue mich dich persönlich kennenzulernen und mit dir zu sprechen.
Bist du bereit, den ersten Schritt zu gehen? Dann buch dir hier ein unverbindliches Klarheitsgespräch mit mir.

Alexandra Rosit-Hering Neuausrichtungsmentorin für mehr Klarheit & innere Balance im Leben
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