Drei einfache Wege, perfekt in deinen Tag zu starten.

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Kennst du das auch…
Zwischen fünf und sieben Uhr in der Früh, dein Wecker klingelt und dein erster Gedanke: „Oha, ist es schon wieder Morgen“.
Du schälst dich aus dem Bett, weckst alle anderen Mitbewohner, deckst den Frühstückstisch, schmierst diverse Pausenbrote, räumst den Tisch wieder ab, hüpfst schnell noch unter die Dusche, anziehen und auf geht`s an die Arbeit.
Dein morgendliches Frühstück gibt`s selbstverständlich mal wieder als schnelles To go und ehe du dich versiehst, stehst du schon wieder mitten drin im stressigen Strudel des Alltags.
So wie fast jeden Morgen, außer vielleicht an den Wochenenden oder im Urlaub.

„And every day the same procedure.”

Vorprogrammierter Stress durch falsches Zeitmanagement.

Auch ich kenne solche Zeiten nur zu gut aus meinem Leben….
Abends viel zu spät ins Bett gekommen, weil ja noch viele wichtige Dinge erledigt werden wollten. 😉
Morgens total übermüdet. Den Wecker nach dem ersten Klingeln kurz weitergedrückt, manchmal sogar zweimal, um ja noch jede Minute Schlaf auszukosten.
Dafür wurde dann die Zeit vom Aufstehen bis zum morgendlichen Aufbruch zur Arbeit bzw. Schule immer knapper. Dementsprechend durfte morgens nichts unerwartetes mehr passieren, sonst blieb der Tag eher gehalten, dafür aber gefüllt mit Ärger, Stress und Konflikten.

Wenn die innere Klarheit da ist, kann die Veränderung beginnen.

Irgendwann war mir klar, dass ich so nicht weiter machen kann und will, denn ein Leben das schon morgens im Stress beginnt, und sich dann durch den ganzen Tag so weiter zieht, wollte ich definitiv nicht mehr.
Zumal sich bereits erste Anzeichen von Nervosität, Gereiztheit und geringerer Belastbarkeit breit machten.

Von wegen Leben in Balance und innere Mitte, mein Leben war damals eher vergleichbar mit einer Wippe, auf der einen Seite viel, auf der anderen Seite wenig.

Nun galt es das zu viel von Stress bzw. Belastung zu entschleunigen und in einen vernünftigen Ausgleich zu bringen.
Ich probierte Verschiedenes aus und habe dir meine drei Lieblingstipps für einen entspannteren Morgen zusammengestellt.

Drei einfache Wege für einen guten Start in den Tag

1. Rechtzeitig schlafen gehen.

Da ich morgens eine Stunde Zeit erstmal nur für mich haben möchte, ohne gleich mitten im Alltagsgeschehen zu sein, kann ich abends nicht bis nach Mitternacht aufbleiben.
Ich fühle mich am wohlsten, wenn ich meine acht Stunden geschlafen habe. Dementsprechend gehe ich abends zeitig zu Bett.
Am Anfang war es für mich eine echte Umstellung, denn da gab es ja noch meinen „inneren Schweinehund“ und der gab alles!
Abends wollte er mit mir bis in die Puppen tanzen und morgens wenn der Wecker klingelte, versuchte er mir weiterhin das warme, weiche Bett schmackhaft zu machen.

Aber nach ein paar Tagen und etwas Disziplin, gab sich mein innerer Schweinehund geschlagen. Ich hatte es geschafft.

„Aller Anfang braucht Ausdauer.„

2. Outfit am Abend rauslegen.

Wie oft hast du morgens schon vor deinem nicht unerheblichen Kleiderschrank gestanden? Wusstest wieder einmal nicht was du heute anziehen sollst?
Musstest noch schnell etwas bügeln oder hast irgendein bestimmtes Lieblingsteil von dir gesucht?

Um dir diesen morgendlichen Stress zu ersparen und es dir leichter zu machen, könntest du am Abend vorher, schon dein Outfit für den nächsten Morgen vorbereiten und rauslegen.
Auch wenn es zunächst erstmal komisch klingen mag, sich als erwachsene Person abends das Outfit für den nächsten Morgen rauszulegen, erleichtert es ungemein.
Sobald du die Entscheidung getroffen hast, was dein morgiges Outfit angeht, musst du dir nämlich nicht weiter den Kopf darüber zerbrechen.
Dadurch gewinnst du am nächsten Morgen Zeit und bist deutlich entspannter.

Falls du kleinere Kinder hast, macht das Rauslegen der Anziehsachen auf jeden Fall Sinn, denn dann bleiben dir die morgendlichen Diskussionen erspart. 😉

3. Frühstücksvorbereitung am Vorabend.

Morgens, in meinem alten gestressten Leben, musste immer alles sehr schnell gehen.
Da wurde der Frühstückstisch schnell gedeckt, eilig gefrühstückt, Pausenbrote zwischendurch geschmiert und fluchtartig das Frühstückschaos verlassen.
Um in Ruhe zu frühstücken und hinterher noch das Geschirr wieder wegzuräumen blieb einfach keine Zeit mehr.
Die war ja schon drauf gegangen für Kleiderdiskussionen, die Suche nach dem Lieblingsteil und den ganzen Frühstücksvorbereitungen.

Um zukünftig einen entspannteren Morgen zu haben, könntest du den Frühstückstisch bereits am Abend vorher eindecken. Selbst die Kaffeemaschine oder den Wasserkocher kannst du schon soweit vorbereiten, dass du am morgen nur noch auf`s Knöpfchen drücken musst.

Bewusstes Gestalten entstresst dein Leben.

Ich genieße es heute von ganzem Herzen morgens bewusst und achtsam den neuen Tag zu begrüßen. In Ruhe erstmal bei mir selbst anzukommen. Meinen Tag selbstbestimmt zu gestalten und mich nicht von jetzt auf gleich im Strudel von Schnellligkeit, endlosen To-do-Listen und Terminen zu verlieren.

Selbst wenn du nur einen von diesen drei Tipps konsequent umsetzt, wirst du deutlich mehr Leichtigkeit und innere Ruhe in dein Leben bringen.

Probier`s einfach mal aus.

Alles Liebe, Alexandra

 

Geniesse ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben 🙂

Alexandra Rosit-Hering

2018-11-07T09:47:13+00:00Oktober 8th, 2018|Artikel, Blog|0 Kommentare

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