In der heutigen Impulse-Folge bekommst du einen klaren Blick darauf, warum dich dein Gedankenkarussell so oft antreibt – und wie du es schaffst, trotz Stress gelassener zu bleiben.
 Bist du ständig erschöpft, innerlich getrieben und dein Kopf hört einfach nicht auf zu rattern? Dann ist diese Folge für dich. Du erfährst, warum das kein Dauerzustand bleiben muss und wie du wieder mit neuer Klarheit – mehr Ruhe, Gelassenheit, Leichtigkeit und sogar Freude in dein Leben einlädst.

Entspannt hören:)

Die Herausforderungen des Lebens.

Letztens war ich wieder auf dem Friedhof in unserem Areal. Ein Ort, an dem ich früher oft Zuflucht gesucht habe, wenn mir alles zu viel wurde – wenn der Kopf rauschte, ratterte, die Welt schrie und mein Herz, meine Seele, sich nach Ruhe sehnte – nach Erholung.
Damals habe ich zwischen den Gräbern auf einer Bank gesessen, mich geerdet, sortiert, versucht, im Sturm einen klaren Blick zu gewinnen.
Und das mag für den einen oder jetzt makaber klingen – Friedhof Lebensende– aber für mich war es Rettung.
Denn dort, in diesem Areal, zwischen Stille und Endlichkeit, habe ich immer wieder gespürt, was wirklich wichtig ist und was der nächste Schritt ist.
Heute brauche ich diesen Ort weniger. Nicht, weil das Leben plötzlich weniger stürmisch wäre – sondern weil ich gelernt habe, anders auf den Wellen zu surfen.

Der Rausch der Dringlichkeiten

Kennst du dieses Gefühl, dass alles sofort gelöst werden muss?
Mails. Anfragen auf dem Handy, Konflikte. Termine. Sorgen. Was auch immer…

Morgens wachst du auf – und der Kopf rattert. Abends gehst du ins Bett – und er rattert munter weiter. So war das bei mir. Ich war innerlich permanent getrieben und ich habe reagiert wie ein Duracell-Häschen auf Speed.
Bis ich wirklich gesehen habe und erkannt habe:

🔑 Ich habe eine Wahl. Ich habe wirklich eine Wahl. Ich bin nicht fremdbestimmt. Ich bin selbstbestimmt. Ich bin die Selbstgestalterin meines Lebens.
🔑 Ich darf mir Zeit nehmen. Die Zeit, die ich brauche.
🔑 Ich darf Klarheit zulassen, bevor ich handle. Egal was andere sagen.

Wenn du das auch kennst – dieses permanente Getriebensein und nicht abschalten können, frag dich mal ehrlich (vielleicht hast du dich das auch schon gefragt) –

Wie lange willst du so noch funktionieren wie ein Hamster im Hamsterrad – bis nichts mehr von dir übrig bleibt, außer Müdigkeit, Gereiztheit, Erschöpfung und dieses Gefühl: Es ist nie genug – egal wieviel du auch machst und tust?

Die Richtung von Denken.

Als ich neulich wieder auf diesem Areal des Friedhofs war, entdeckte ich neue Schilder am Esel-Gehege, das direkt daneben liegt.
Auf diesen neuen Schildern stand: „Füttern verboten.“
 Warum? Weil falsches Futter den Tieren einfach schadet.
Und ich dachte plötzlich: Yes! Eigentlich bräuchten wir Menschen auch manchmal so ein Schild. Allerdings mit der Aufschrift: „Denken verboten.“

Denn wie oft stehen wir uns selbst mit unseren Gedanken im Weg?
Wie oft stopfen wir uns selbst mit Gedanken voll, die uns nicht guttun?
Wie oft „füttern“ wir unser System mit Sorgen, Zweifeln, mit Vergleichen, mit Ängsten, die uns Bauchschmerzen machen – seelische Koliken sozusagen.

Denn das ist das, was auch bei den Eseln passiert, wenn sie falsch gefüttert werden: Sie bekommen Koliken.

Und wir stopfen uns die ganze Zeit voll mit allem möglichen Gedankenzeugs und leiden sozusagen unter seelischen Koliken.

Natürlich ist es völlig illusorisch nicht nicht zu denken. Es ist nicht möglich! Es gibt immer nur einen kurzen Moment, wo wir in diesen Raum des Nichtdenkens fallen – zum Beispiel bei voller Präsenz, oder in der Meditation.

Aber was wir lernen können, und das ist wirklich im Angebot, (für jeden von uns) – unseren vielen Gedanken (die ich gerne auch als Monkey minds bezeichne – die wildene Affenbande 🐵🙈🙊🙉🐒 die, die ganze Zeit in unseren Köpfen hin und her springen – wie die Affen im Zoo) weniger blind zu glauben.

Glaube nicht alles, was du die ganze Zeit über so denkst.

Die Wahrheit über Gefühle

Wir fühlen immer unser Denken – von Moment zu Moment.

Ein Vogel setzt sich vor mich: Ich lächle, ich freue mich, weil meine innere Landkarte diesen Anblick mit Freude verbindet.
Für jemand anderen mag derselbe Vogel keinerlei Bedeutung haben – vielleicht ist es sogar ein „Igitt, ein Vogel.

Und das ist der Punkt:
 Wir leben alle in unserer eigenen Bubble, in unserer eigenen Wahrnehmungs-Bibliothek.
Jeder hat seine eigene Wahrnehmungsbibliothek.
 Keiner von uns sieht den gleichen Regenbogen, keiner von uns sieht die gleiche Welt.

Wenn wir das erkennen, wird so vieles leichter. Konflikte, Beziehungen, Erwartungen. Anforderungen. Stress.
Es wird so viel leichter und wir müssen nicht mehr ständig Recht haben – wir dürfen einfach sehen: Wow- Jeder sieht die Welt durch seinen eigenen Filter, von Moment zu Moment.

Die Unschuld des Menschseins

Wir alle tun manchmal absurde Dinge: zu viel arbeiten, zu viel shoppen, zu viel essen, zu viel trinken, zu viel scrollen auf dem Handy, oder zu viel Zeit im Internet verbringen.
Nicht, weil wir böse oder „dumm“ sind, sondern weil wir in diesem Moment einfach glauben, dass es uns etwas gibt. Vielleicht ist Anerkennung. Vielleicht Trost. Vielleicht Sicherheit.

Und doch liegt der Schatz (nach dem sich alle sehnen) nicht da draußen, sondern in uns selbst.
Das ist so simpel. So verrückt. So einfach und doch so verdammt schwer zu glauben, weil es im Außen ja so ganz anders aussieht.

Die sanfte Revolution. Es beginnt bei dir.

Stell dir einmal vor, du schaust morgens in den Spiegel und sagst nicht: „Oh Gott, ich sehe furchtbar aus“ oder „Ich hab schon wieder ne Falte bekommen, oder ein graues Haar“, oder was auch immer …-
sondern:
„Hey, schön, dass es dich gibt. Ich freue mich, dich zu sehen.“
Das ist kein kitschiger Selbstliebe-Hashtag, kein Selbstliebe Gelaber – sondern eine leise Revolution, eine sanfte, die aber alles verändern kann.

Wenn du dich selbst magst, wenn du selbst gerne Zeit mit dir verbringst – wird es auch im Außen spürbar sein.

Wie ein Stein, der ins Wasser fällt und die Wellen schlägt. Die Liebe wird Wellen schlagen.

Und jetzt stell dir mal vor: Jeder Mensch da draußen, wäre nur ein kleines bisschen milder und sanfter mit sich selbst, weniger kritisch, sondern einfach wohlwollender – wie viel Frieden hätten wir dann wohl auf dieser Welt?

Glück ist ein flüchtiger Moment

Glück lässt sich nicht festhalten. Glück ist kein Endziel. Glück ist flüchtig. Wie ein kurzer Sonnenstrahl. Ein Atemzug. Ein Vogel, der auf einer Laterne sitzt. Ein Schmetterling, der auf einer Rose sitzt.
Aber genau darin liegt seine Schönheit.

Je weniger wir das Glück für selbstverständlich nehmen – desto mehr können wir es kosten. Auskosten von Moment zu Moment.

Der letzte Gedanke am Friedhof

Der Friedhof erinnert mich immer daran: Ich lebe noch.
 Jetzt. Hier und Heute.
Und das Gleiche gilt für dich:  Du lebst noch. Jetzt. Hier und Heute.

Vergangenes kannst du nicht ändern, die Zukunft liegt noch im Nebel. 
Aber das Jetzt, das gehört dir. Du kannst jetzt in diesem Moment die Entscheidung treffen, wieder zu einem Selbstgestalter deines eigenen Lebens zu werden.

Das war`s für heute, ich hoffe das ein oder andere hilfreich war auch für dich dabei, mehr Klarheit, oder das es dir ein weniger leichter um Herz ist, oder dein innerer Monkey-Mind (die Affenbande 🐒 im Kopf) gerade mal endlich die Hängematte entdeckt und sich dein Gedankenfluss wieder etwas sanfter anfühlt.

Dein nächster Schritt zur Neuausrichtung

Vielleicht steckst du gerade in einer Situation, die dich besonders schmerzt. 
Vielleicht siehst du gerade keinen Ausweg. Egal wie komplex es auch gerade aussehen mag, lass uns sprechen. In einem erkenntnisfreundlichen Raum finden wir gemeinsam heraus, wie auch du wieder mehr Klarheit, Leichtigkeit und innere Ruhe und Wohlsein erleben kannst.

Denn eins ist sicher:

Ein schöneres Leben ist immer möglich – auch für dich! 🌿

Alexandra Rosit-Hering Neuausrichtungsmentorin für mehr Klarheit & innere Balance im Leben

Bist du bereit, den ersten Schritt zu gehen? Dann buch dir hier dein Klarheitsgespräch mit mir. Ich arbeite übrigens ganz entspannt und flexibel telefonisch oder online – egal, wo auch immer du auf dieser Welt wohnst, wir können ganz unkompliziert miteinander sprechen.