Wie schaffe ich es mich im Alltag nicht selbst zu verlieren.


Die Pläne für den Tag sind geschmiedet, die To-do Listen liegen bereit zum abarbeiten und was kommt dazwischen…das Leben. 😉
Kleine Unterbrechungen integrieren wir wie selbstverständlich in unseren Alltag mit ein. Aber irgendwann kommt der Moment, wo viele kleine Unterbrechungen einfach zu viel des Guten sind.
Es entsteht ein inneres Gefühl von nur noch fremdbestimmt zu funktionieren. Der innere Stresspegel erhöht sich.

Ohne Selbstfürsorge ist alles nichts.

Zwischen Arbeit, Kind und Kegel, Plänen und To-do Listen, sich selbst nicht aus den Augen zu verlieren ist es eine Kunst und erfordert jeden Tag auf`s Neue ein Commitment uns selbst gegenüber: Selbstfürsorge!

Das Leben um uns herum geschieht, aber wie wir mit Situationen umgehen, ob wir uns treiben oder hetzen lassen wollen, welche Gedanken wir denken, was wir fühlen wollen, dafür sind wir ganz alleine verantwortlich.

Wir haben es in der Hand. 🙂

Aristoteles sagt:

Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.

Bewusstes Aussteigen bringt Präsenz.

Wir können auch in unserem Alltag stets die Segel neu setzen, um uns nicht im Gewusel zu verlieren.
Indem wir aus der stressigen Situation bewusst aussteigen und innehalten.
Aus Situationen, die uns vielleicht ein unwohles Gefühl bereiten bewusst heraustreten. Wieder in die Präsenz des Jetzt kommen.
Uns bewusst mit unserem Atem zu verbinden und uns zu erden. Fest verwurzelt mit beiden Füßen im Leben stehend, aber im Kopf und Geist neugierig und offen sein.
Die Verbindung von Verwurzelung und Freigeist bringt uns innerlich in ein gutes Gleichgewicht und in eine hohe Präsenz.

Mit der nachfolgenden Übung kannst du wuselige Stressspiralen wunderbar durchbrechen. Wieder präsent im Jetzt ankommen und gelassen deinen Focus neu ausrichten.

Ich wünscht Dir viel Freude mit dieser Achtsamkeitsübung.

Innerlich ankommen und selbstbestimmt gestalten.

Setz dich dazu am besten auf einen Stuhl und mach es dir bequem.

Schließe deine Augen.

Nimm deine Füsse jetzt ganz bewusst wahr auf dem Boden.
Konzentriere dich nun für einen Moment auf deinen Atem.

Durch die Nase atmest du ein.
Durch den Mund atmest du wieder aus.

Wie bei einem Mantra kannst du mit dem Einatmen durch die Nase zum Beispiel Leichtigkeit und Klarheit in dir aufnehmen.

Beim Ausatmen durch den Mund kannst du alles Schwere und Belastende mit rausatmen und loslassen.

Und nochmal einatmen durch die Nase: Leichtigkeit, Klarheit

Ausatmen: Schwere raus

Einatmen: Leichtigkeit, Klarheit

Ausatmen: Schwere raus

Einatmen: Leichtigkeit, Klarheit

Ausatmen: Schwere raus

….

Entspannung im Schulter- und Nackenbereich gibt`s gratis dazu.

Achte beim Ausatmen darauf, deine Schultern bewusst nach unten sinken zu lassen. Wenn wir angespannt und gestresst sind, verkürzen sich unsere Schulter- und Nackenmuskeln. Oft merken wir das leider erst, wenn wir schon richtig verspannt sind und es schmerzhaft ist.
Also nutze die Übung gleichzeitig dafür, dass sich dein Schulter- und Nackenbereich mal wieder richtig schön entspannen darf.

Einatmen: Leichtigkeit, Klarheit

Ausatmen: Schwere raus

Einatmen: Leichtigkeit, Klarheit

Ausatmen: Schwere raus

Atme jetzt in deinem Tempo weiter.

Vielleicht reichen dir schon 5 bewusste Atemzüge, oder 7, 9, 10 um wieder präsent im Jetzt anzukommen.
Spür nach was sich für dich richtig anfühlt, bis du wieder die nötige Klarheit und innere Balance spürst, worauf du deinen Focus jetzt als nächstes richten möchtest.

Nur wer innerlich bei sich selbst angekommen ist und eine gute Mitte spürt,
kann entspannt JA zu sich selbst sagen.

Ich wünsche dir viele wunderbare und achtsame Begegnungen mit Dir selbst und anderen.

Alles Liebe, Alexandra

Geniesse ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben 🙂

Ich unterstütze Frauen JA zu sich selbst zu sagen und für sich selbst einzustehen. Um entspannt den Fluss des Lebens zu genießen.

Weitere Impulse für eine gute Mitte:

Der Weg zu einem achtsamen und kreativen Leben.

Warum dich Gefälligkeitsfallen von deinem Weg abbringen.

Raus aus der Dauerstressfalle.

Foto: unsplash – austin schmid

2018-09-02T19:57:38+00:00September 2nd, 2018|Allgemein, Blog|2 Kommentare

2 Comments

  1. Bettina Kawerau 4. September 2018 um 8:40 Uhr - Antworten

    Liebe Alexandra,
    vielen Dank für diesen tollen Impuls. Ich verliere mich häufig im Alltag und fühle mich dann sehr fremdgesteuert. Genau wie in deinem Artikel beschrieben. Gerade als selbstständige Mutter prasseln häufig Dinge auf einen ein, die man nicht vorhersehen konnte und schon ist man wieder in diesem Karussell gefangen. Aber jetzt bin ich gewappnet für das nächste Mal. Ein großes Dankeschön an dich.
    Schöne Grüße,
    Bettina

    • Alexandra Rosit-Hering 4. September 2018 um 10:30 Uhr - Antworten

      Liebe Bettina,
      es freut mich riesig, wenn ich Dir mit meinem Impuls helfen konnte. 🙂
      Ich glaube, wenn wir Achtsamkeit so selbstverständlich wie Zähneputzen in unser Leben integrieren,
      ist das ein riesen Meilenstein uns im Alltag wieder mehr zu spüren
      und nicht selbst aus den Augen zu zu verlieren.
      Liebe Grüsse, Alexandra

Hinterlassen Sie einen Kommentar