
In dieser Folge geht es um etwas,
das viele Menschen erleben – aber kaum jemand zeigt:
Was passiert, wenn man einen Menschen verliert
und trotzdem weitermachen muss?
Vielleicht war da ein plötzlicher Tod oder ein leiser Abschied.
Vielleicht hatte man einfach keine Zeit für Trauer, weil das Leben weiterlief, weil man gebraucht wurde.
Nach außen stark, nach innen still und keiner sieht, wie schwer der Rucksack eigentlich ist, den man jeden Tag trägst.
Vielleicht hast du auch gar keinen großen Verlust erlebt, aber spürst trotzdem: Ich funktioniere gut – aber ich fühle mich selbst kaum noch.
Entspannt hören:)
„Wenn du funktionieren musst – obwohl du innerlich eigentlich zerbrichst oder müde bist“
Ein stiller Text für Frauen, die führen, funktionieren und sich trotzdem innerlich zerbrochen fühlen.
Da gab es diese Frau … Sie stand an der Rezeption. Sie lächelte. Freundlich. Klar. Gab einer Kollegin eine Anweisung, checkte Mails, prüfte Belegungszahlen. Der Gast in der Lobby wollte noch einen früheren Check-in. Der Mitarbeiter fragte nach dem Dienstplan. Der Kaffee war kalt. Und der Tag hatte gerade erst begonnen….
Seit Wochen lief alles, zumindest von Außen betrachtet. Doch innerlich war es still geworden in ihr. Und zwar nicht angenehm still, sondern dumpf. Leer. Wie Watte mit Rissen.
Denn seit drei Monaten war er nicht mehr da, ihr Partner. Ihr Ruheort. Ihr Mensch für alles, was sie nicht mit der Welt teilen musste.
Er war gegangen. Nicht aus Trotz. Nicht aus Streit. Sondern für immer.
Sie hatte nicht viel geweint. Nicht, weil sie nicht wollte, sondern weil sie nicht konnte.
Zu viele To-Do`s. Zu viele Menschen, die sie brauchten.
Zu viel Verantwortung, die sie hatte. Zu viel „Funktionieren-müssen“.
Und doch spürt sie es –
dieses Gewicht auf der Brust, das kein Kalender ausradiert.
Diese Müdigkeit,
die selbst nach acht Stunden Schlaf nicht leichter wird.
Diese Leere,
die zwischen Smalltalk und Lösungen laut schreit.
„Du bist so stark“, sagten sie über sie. „Ich weiß nicht, wie du das alles schaffst.“
Und sie lächelt weiter. Wie immer. Aber niemand sieht, wie es wirklich in ihr aussieht, wie sehr sie sich festhalten muss, um nicht in sich selbst zu versinken.
Weisheit liegt in der Natur des Lebens.
Neulich hatte ich spannendes Erlebnis. Es war ein regnerischer Nachmittag.
Ich kam mit dem Auto nach Hause und auf der Wiese vor dem Haus stand eine Schafherde.
Aber anders als sonst: Alle Schafe hatten sich unter einer großen Eiche versammelt.
Ganz ruhig, ganz nah beieinander.
Kein einziges lief umher.
Sie standen einfach dort – still, gemeinsam, geschützt.
Eine halbe Stunde später, als der Regen aufgehört hatte,
war die Herde wieder verteilt.
Jedes Schaf war unterwegs.
So, als wäre nie etwas gewesen.
Und ich dachte:
Was für eine Weisheit liegt in diesem Verhalten.
Die Natur zeigt uns, was wir selbst oft verlernt haben: Wenn es stürmt, wenn das Leben dunkel wird – dann ist Innehalten kein Rückschritt. Dann ist Schutz suchen kein Aufgeben. Und Stille eine Form von Stärke.
Wenn wir in einem Boot sitzen und der Sturm aufzieht,
versuchen wir oft, gegen die Wellen anzurudern.
Aber manchmal ist das Klügste, nicht zu kämpfen – sondern die Kräfte zu sammeln.
Zu atmen. Durchzuatmen.
Zu warten, bis es wieder ruhiger wird.
Der tägliche Run im Hamsterrad.
Aber die meisten Menschen machen einfach weiter. Sie rennen und rennen und rennen.
Auch mitten im Sturm, auch wenn alles in ihnen schreit: Halt. Stop.
Sie funktionieren.
Planen.
Organisieren. Lächeln und wundern sich, warum sie sich selbst nicht mehr spüren.
Warum sie nicht mehr wissen, wo sie ihr Glück verloren haben, oder wie sie es zurückholen können.
Manchmal brauchen wir einen stillen Ort, um wieder anzukommen.
So wie die Frau, die in einem alten Haus am Meer lebte.
Sie hielt alles zusammen: das Hotel, die Abläufe, die Menschen.
Aber am Abend, wenn das Haus still wurde,
ging sie in ein kleines Zimmer.
Ohne Gedöns. Ohne Schnickschnack. Ohne Gäste.
Nur ein alter Holzstuhl stand im Zimmer – ihr Platz. Ihr Moment. Ihr Rückweg zu sich selbst.
Jeden Abend setzte sie sich dorthin und fragte sich leise:
„Wie geht es dir wirklich, Liebe?“
Der Stuhl war kein Coaching-Tool. Kein Rückzugsort auf irgendeinem Papier.
Er war ein stiller Raum für das, was sonst im Alltag keinen Platz hatte.
🌿 3 Reflexionsfragen, für dein Herz –
um wieder mehr zu dir zurück zu finden – egal mit welcher Herausforderung du auch gerade zu tun hast.
Vielleicht geht es dir ja ähnlich…
Vielleicht brauchst auch du so einen Raum oder jemanden, der ihn für dich hält?
Und zwar nicht, um dir Ratschläge zu geben, sondern, damit du dich selbst wieder hören kannst.
Deine innere Weisheit wieder hören und fühlen kannst.
Damit du dich daran erinnerst, dass du nicht schwach bist – sondern müde vom Starksein. Einfach nur erschöpft vom jeden Tag funktionieren müssen.
🌿 Was spürst du am stärksten – wenn niemand hinschaut?
🌿 Wenn du heute Abend einen leeren Stuhl für dich alleine hättest – was würdest du dir erzählen?
🌿 Wer wärst du, wenn du nicht stark sein müsstest – sondern einfach nur ehrlich, vor allem zu dir selbst?
Du bist nicht leer.
Du bist nicht kaputt.
Du bist nicht zu spät dran.
Du hast vielleicht einfach getragen, was andere nie gesehen haben.
Du hast gehalten, was kaum jemand je gespürt hat. UND du stehst immer noch da!
Aber vielleicht…ist jetzt der Moment gekommen, wo du nicht noch eine Schicht oben draufpackst – sondern der Moment um etwas abzulegen, auch wenn es nur eine kleine Kleinigkeit ist.
Du darfst vorwärts gehen.
Glücklicher leben ist möglich, auch wenn wir gerade einen Verlust durchmachen, oder eine andere andere schwere Zeit erleben.
Es geht leichter, müheloser, wenn du erkennst, was wirklich noch zu dir gehört –
und was du längst loslassen darfst.
Es geht leichter, wenn du weißt, wo der Lichtschalter ist –
für ein Leben mit wieder mehr Ruhe, mit mehr Klarheit, mit mehr Freude und Wohlbefinden und vor allem wieder mehr – Du selbst zu sein.
Du musst nicht zurück in das, was dich lange erschöpft hat.
Du darfst weiter gehen – es ist dein Leben. Du darfst dir erlauben wieder glücklich zu sein.
Glücklicher sein ist möglich – auch für dich!
Ich hoffe sehr, du konntest den ein oder anderen stärkenden und hoffnungsvollen Impuls für dich mitnehmen und siehst ein Stück klarer gesehen, was deine eigenen Herausforderungen gerade wirklich brauchen.
Vielleicht hat dich auch etwas berührt und du möchtest gerne mehr darüber erfahren –
oder du wünscht dir mehr Klarheit und einen roten Faden, wie du mit einem belastenden Ereignis endlich in Frieden kommen kannst – wieder zu einem Leben zurückfindest, was dich wirklich von Herzen inspiriert und erfüllt, dann lass uns zusammen sprechen.
In einem Klarheitsgespräch können wir gemeinsam schauen, was dich jetzt noch daran hindert ein Leben zu leben, was wirklich dir entspricht und dich von Herzen inspiriert und von innen heraus erfüllt.
Wir treffen uns ganz entspannt online oder telefonisch –
wo auch immer du gerade bist.
Unkompliziert, persönlich, echt. Ich freu mich auf dich.
Herzliche Grüsse, Alexandra

Alexandra Rosit-Hering Neuausrichtungsmentorin für mehr Klarheit & innere Balance im Leben
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