Glücklich sein. Achtsamkeit.

Warum wir ständig gegen Mauern laufen und so unsere Gesundheit zu gefährden?

Was machst du, wenn du vor einer Mauer stehst…versuchst du mit deinem Kopf durch diese Wand zu kommen?
Sagst du gerade: „Nein, niemals! Das tut doch weh! Das würde ich doch nie freiwillig tun. 
Ich bin doch nicht verrückt.“

Leider laufen wir viel zu oft gegen Mauern, sinnbildlich gesprochen, allerdings ohne es zu bemerken, denn sonst würden wir es zum einen ja sein lassen, weil es so schmerzhaft ist und zum anderen würde unser Aussehen echte Blessuren davon tragen. Beulen, Kratzer, Dellen, Verformungen.

Meine Coaching Kunden kennen sich bestens damit aus, gegen Mauern zu rennen und auch ich selbst kenne dass nur all zu gut, aus der Vergangenheit.

Was das Ego will, interessiert den Körper noch lange nicht.

Am Wochenende ist eine schöne Feier geplant, oder ein Konzertbesuch und obwohl man sich so sehr darauf gefreut hat, endlich mal neben dem ganzen Job und Alltagsgedöns etwas schönes zu erleben, vielleicht auch Lieblingsmenschen wieder zu sehen, liegt man kurzer Hand mit Magen-Darm-Grippe im Bett. Schade, so schön wäre es gewesen.

Was Feier und Spass ade, stattdessen volle Kanne ausgebremst!

Was bleibt: Bett hüten, ständige Toilettenbesuche und schlechte Laune.

Der eine reagiert bei zu viel Stress mit Magen-Darm, der nächste mit einem grippalem Infekt, andere haben Rücken, besonders beliebt sind hier übrigens der Ischias und Hexenschuss. Beim anderen schlägt vielleicht mal wieder die Migräne zu.

Der Körper holt sich was er braucht, wenn wir keine Rücksicht darauf nehmen!

Zu nett lässt unseren Stresslevel in die Höhe steigen.

Irgendwann zwingt der Stress uns in die Knie:

    • Die Ärztin, die aus reiner Nettigkeit ständig Überstunden schiebt und ihre Kollegen vertritt.
    • Die Unternehmerin, die alles selbst und ständig alleine managed und sich keine Auszeit oder Urlaub gönnt.
    • Die Mutter, die immer für alle anderen da ist, sich selbst aber dabei völlig aus den Augen verliert.
    • Die Psychologin, die auch noch in der Freizeit Familie, Freunde und Bekannte therapiert.
    • Die Sozialarbeiterin, die noch nach Feierabend, sich etlichen Ehrenämtern widmet.
    • Die sechsfache Hundebesitzerin, die einfach nicht nein sagen kann, wenn mal wieder ein Tiernotfall ruft.

Über Grenzen mit Vollgas.

Wäre es ja nur eine Sache, wo wir zu nett sind und wieder einmal über unsere eigenen Grenzen hinausgehen, würde der Stresslevel auch nicht gleich in die Höhe schnellen. Aber dazu kommen noch all die vielen anderen alltäglichen Kleinigkeiten.

Die schnell noch „Zwischendurch`s“

Zwischendurch hier noch eine eintreffende SMS, Whatsapp oder Telegram Nachricht lesen und beantworten. Der unbeantwortete Rückruf, oder die Email.
Der leere Kühlschrank, das dreckige Haus, die schmutzige Wäsche, der lange Rasen, der knurrende Bauch, u.s.w.
All die vielen Kleinigkeiten erledigen wir ja selbstverständlich noch nebenbei, ohne eine grosse Sache daraus zu machen.

Wir tun und tun und tun und tun….aber wer immer nur tut, wird irgendwann brennen. Ausbrennen und ein Burn-Out bekommen.

Ausbrennen und Burn-Out muss nicht sein! Die Lösung kennenlernen.

Brennen, ausbrennen, Burn-out.

Brennen, ausbrennen oder ein Burn-Out muss nicht sein. Oft sind viele Dinge vorangegangen, bevor die eigentliche Ausbremsung kommt.

Liebesbriefe klopfen bei uns an!

Sind wir aber in unser täglichen Rushhour und in unserer Alltagsroutine gefangen, bekommen wir selten etwas mit, oder wir ignorieren die kleine Liebesbriefe, die das Leben uns immer wieder schickt.

Diese kleinen süßen Liebesbriefe, die uns aufmerksam machen wollen, daran erinnern wollen, achtsamer und liebevoller mit uns umzugehen.
Genauer hinzuschauen und nachzuspüren, wenn sich der Nacken, oder die Schulter verspannt anfühlen.
Das leichtes Kopfbrummen sich zeigt. Das ständige Bauchgrummeln nach den wiederholten schnellen Mahlzeiten zwischendurch.
Das nicht schlafen können und vor lauter Gedankenkreisen einfach nicht zur Ruhe kommen.

Achtsamkeit reduziert Stress.

Achtsam heisst, auch mal das Steuer aus der Hand zu geben. Den Fuss vom Gas zu nehmen. Die Spur zu wechseln.
Das stressige Hamsterrad von ewigem Tun und Müssen zu verlassen.
Sich einfach mal auf eine Bank zu setzen, ohne etwas tun zu müssen.
Ohne etwas sagen zu müssen, einfach nur zu sitzen und zu Sein.
Ruhig sein.

Die kreisenden Gedanken, die noch mehr Druck und schlechte Laune verbreitet.

Sind wir erst einmal ausgebremst plagt im Nachgang viele noch dazu das schlechte Gewissen.
Als wenn es nicht schon reichen würde im Bett zu liegen und sich schlecht zu fühlen, nein die Gedanken werden plötzlich lauter,  kreisen, wabern und wabern, laufen zur Hochform auf und erzählen uns Geschichten:
„Hey, es war doch gar nicht soooo stressig in den letzten Tagen. Was hast du nur? Es war doch nicht schlimmer, oder belastender als in den Wochen davor, oder in den Monaten zuvor, oder als im letzten Jahr,…“

Aber stimmt das wirklich? Stimmen diese stressigen Gedankenkonstrukte wirklich?

Wir unterschätzen gerne unsere eigenen Leistungen.

In der Regel unterschätzen wir gerne mal unsere eigenen Leistungen und gestehen anderen für die gleiche Arbeite einen höhere Wertigkeit zu.
Damit müssen wir noch mal mehr Gas geben und gefährden so unser eigenes Wohlbefinden und unsere Lebenszufriedenheit.

Das wir anderen oft eine größere Bedeutung oder Wertschätzung geben als uns selbst, rührt in der Regal aus der Prägungsphase.
Mit großer Wahrscheinlichkeit finden wir dort die Antworten, warum wir unser eigenes Licht heute noch ständig unter den Scheffel stellen. Unsere Leistungen abtun, frei nach dem Motto, „Ach das ist doch nicht der Rede wert. Mal eben zwischen all den Todo Listen und Pflichtprogrammen noch schnell eine Erdbeersahnetorte zu backen.“

Würde die Freundin das tun, würden wir sagen, wow, was du alles kannst.

Die Prägungen, überholten Konditionierungen und Überzeugungen die Stress machen.

Vielleicht haben wir von unseren Eltern schon vorgelebt bekommen, dass das Leben kein Ponyhof oder Wunschkonzert sei?
Wir viel Einsatz bringen müssen, für Erfolg, Liebe, Zugehörigkeit, Anerkennung.
Das man im Leben nichts geschenkt bekommt.

Haben wir diese übernommenen Überzeugungen, Glaubenssätze und Konditionierungen unserer Eltern, oder von anderen Personen die uns geprägt haben, niemals hinterfragt leben wir unter Umständen genau dieses Leben noch heute weiter.

Schau dir einmal rückblickend an wie du aufgewachsen bist? Was fällt dir auf, was siehst du, wenn du in die Gesichter siehst von den Menschen, die dich geprägt haben?
Schaust du in strahlende lächelnde Gesichter oder siehst du unzufriedene Menschen, die mit allem und jedem unzufrieden sind. Denen man es nie recht machen kann, oder konnte.

Was möchtest du für dein Leben? Darf es leichter sein, voller Freude, Spass, Harmonie und Zufriedenheit? Ausgeglichen zwischen Lebendigkeit, Spannung und Erholung?

Deine Freiheit und dein Glück.

In dem Moment, wo dir bewusst wird, dass du nicht das Leben deiner Eltern lebst oder leben musst, kannst du dich neu entscheiden!

Du kannst dich dafür entscheiden, dein eigenes Leben zu einem Wunschkonzert zu machen. Glücklich sein.
Dich lieben, wertschätzen und anerkennen, einfach nur dafür, dass du bist, nicht weil du irgendetwas dafür tun musst.

Du musst niemandem etwas beweisen. Du bist schon jetzt vollkommen und ein wunderbarer Mensch.

Im übrigen wusste Voltaire schon damals:

Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen GLÜCKLICH zu sein.

Achtsamkeit und Selbstfürsorge machen glücklich.

Stell dir vor, wie würde sich dein Leben verändern, wenn du zukünftig ein wenig achtsamer und aufmerksamer bist, dir selbst gegenüber? Liebevoller?
Wenn dir Liebesbriefe geschickt werden, einfach mal achtsam innezuhalten. Den Pausenknopf zu drücken. Bewusst zu atmen. Den Brief zu öffnen und einmal nachzuspüren, was brauche ich jetzt gerade, damit ich mich wohl fühle.
Vielleicht ist es für einen ungestörten Moment eine Tasse Tee genießen. Einfach auf der Bank sitzen und nichts tun. Ein Spaziergang im Grünen. Augen schließen und tief durchatmen.

Du hast schon länger das Gefühl in einer Art Hamsterrad von wiederkehrenden Erlebnissen festzusitzen? Du wünscht dir die Kraft endlich aus diesen alten Mustern herauszutreten. Dein Leben in eine neue Richtung zu lenken. Möchtest entspannt für dich selbst, deine Wünsche und Bedürfnisse einstehen und Position beziehen können. 

Auf sanfte Art und Weise finden wir gemeinsam heraus, was dich derzeit noch blockiert oder daran hindert dein erfülltes, glückliches und zufriedenes Leben zu leben. Egal wie komplex dein Leben dir vielleicht auch gerade erscheinen mag, ich helfe dir immer wieder deinen Kopf frei zu machen, für die Impulse und Aktivitäten, die dich  wirklich weiter bringen.

Bis dahin, wünsche ich dir viele 🌞 sonnige und entspannte Begegnungen im Innen und Außen.

Alles Liebe.